Das üben wir noch...

Immernoch auf der Suche nach einfach herzustellenden Weihnachts- und vorweihnachtlichen Geburtstagsgeschenken, war ich total happy auf diese tolle Anleitung zu stoßen. Ein Mülka-Täschchen, super! Schokolade essen kann ich nämlich richtig profimäßig. Woran es jetzt genau lag, dass ich dann doch so gescheitert bin, kann ich gar nicht genau sagen. Die späte Stunde und das eiskalte Arbeitszimmer haben aber sicherlich dazu beigetragen.

 

Zuerst mal hab ich ewig gebraucht, die Schulbuchfolie blasen- und faltenfrei auf das Schokipapier zu kleben. Ich darf gar nicht dran denken, dass ich später damit mal wirklich Bücher einschlagen muss. Nach ungefähr achtmal wieder abzubbeln hab ich die Folie einfach so gelassen. Meine Nähmaschine konnte sich auch nicht so recht mit derm Schokipapier anfreunden und hat im großen Stil Stiche ausgelassen. Aber auftrennen is nich - das Material verzeiht keine Fehler. In meinem Tran hab ich auch noch beim Einnähen des Reißverschluss einmal grad über die Zähnchen rübergenäht. Grrr.

 

Als die Tasche fertig war und nur noch gewendet werden musste hatte ich schon gar keine Lust mehr. Hab ja gemerkt, wieviel Murks ich gemacht hab. So war es kein Wunder, dass dabei das papier total verknittert ist, an einer Stelle sogar einen kleinen Riss bekommen hat.

 

Ich finde die Idee mit dem Täschchen nach wie vor gut, aber so einfach isses eben doch nicht. Hat das schonmal wer genäht und hat Tipps für mich, speziell zum Wenden? Ich ess jetzt mal noch ein bißchen Schoki. (Zu meiner Tischdecke passt sie nämlich schon, gell?)

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Kommentare: 1
  • #1

    Frau Lotta (Montag, 10 Dezember 2012 19:53)

    Ja, also das Gefriemel mit der Folie macht mich auch wahnsinnig. Bis man die erstmal von der Schutzfolie abhat und dann wieder auf dem Zielobjekt draufhat...Ich finde, aber, dass die Mühe sich lohnt und dein Täschchen ist schön geworden. Und Falten würde es beim Benutzen doch sowieso bekommen.
    Liebe Grüße
    Sabrina

mambapferd ist

von der guten Seite, nerdy, Turnschuhträgerin, Mama von zwei Jungs, stiller Beobachter, viel zu häufig Gutmensch, eine gute Köchin, kreativ, für gemeinsames Schweigen zu haben, gerne am Meer, dickköpfig, verheiratet, in der Lage Ruhe ausstrahlen zu können, Nutella-mit-Käse-Esser, manchmal schwer von Begriff, ein überschaubares Risiko für den Straßenverkehr, leicht zu begeistern, schockiert wie alt ich schon bin.

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