Ovinaht sichern

Meine Overlock-Maschine habe ich noch nicht sehr lange, liebe sie aber heiß und innig. Sie war ein Geschenk des Himmels ;) - Tausend Dank dafür!

Als Anfänger habe ich mich zuerst ein wenig schwer getan, das erste Einfädeln hat gut 20 Minuten gedauert. Auch beim Sichern der Ovinähte war ich zunächst ratlos. Muss man das überhaupt? Als Profi-Googler hatte ich ganz schnell zwanzig verschiedene Antworten: Die Enden per Hand vernähen, mit der normalen Nähmaschine im Zickzack drüber, die Fadenenden mit einer Stopfnadel in die Naht einziehen, den Stoff wenden und nochmal ein Stück in die entgegengesetzte Richtung nähen... das sind so die gängigen Methoden. 

 

Für mich hat sich eine andere Möglichkeit als die einfachste rausgestellt, und die mag ich euch kurz zeigen. Vielleicht sucht ja noch die eine oder andere nach einer simplen Lösung.

Ich ziehe das Nahtende ein wenig lang und schneide es auf ca. 2-3 cm zurück.

Wenn man jetzt wieder ein wenig zieht, ergeben sich zwei lange und zwei kurze Fäden.

Die beiden langen Fadenende verknote ich zweimal, die kurzen Enden werden also mit eingeknotet. Das wars auch schon. Hält supersicher, ergibt keine dicken Nahtbobbel und geht ratzfatz.

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mambapferd ist

von der guten Seite, nerdy, Turnschuhträgerin, Mama von zwei Jungs, stiller Beobachter, viel zu häufig Gutmensch, eine gute Köchin, kreativ, für gemeinsames Schweigen zu haben, gerne am Meer, dickköpfig, verheiratet, in der Lage Ruhe ausstrahlen zu können, Nutella-mit-Käse-Esser, manchmal schwer von Begriff, ein überschaubares Risiko für den Straßenverkehr, leicht zu begeistern, schockiert wie alt ich schon bin.

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