Fridas unters Volk und ein sehr später 12tel-Blick

Mein zuletzt genähtes Stückchen - eine Frida-Hose - schlägt gleich zwei Fliegen miteiner Klappe. Zum einen habe ich es endlich mal wieder geschafft, was für eins meiner eigenen Kinder zu nähen. Das ist schon eine große Ausnahme, da die meisten Sachen immer gleich wieder weg sind. Und zum anderen erfüllt es mich mit tiefer Befriedigung, etwas komplett aus Resten herzusstellen. Die große Tüte mit den Jerseyschnipseln ist zwar immernoch randvoll, aber dass ich für diese Hose keinen "richtigen" Stoff anschneiden brauchte, freut mich richtig. 

Und auch meine kleine Nichte hat zu Ostern eine Frida im Nest gehabt. Pink, Prinzessin, Fillypferd - der lässige Hosenschnitt macht den Stoff für mich ein bißchen erträglicher. Mit so richtigem Mädchenkram stehe ich halt doch irgendwie auf Kriegsfuß.

Achja, und  dann war da noch der 12tel Blick, ein Fotoprojekt von Tabea Heinecker.

Der vierte Blick in den Garten (jaja, der gehört eigentlich noch in den April) ist grün, grün, grün. Alles wächst und blüht und sieht daher von ganz alleine aufgeräumt aus.

Ganz anders der Blick in mein Arbeitszimmer, wo ich allein in diesem Monat wieder mindestens zwei Stunden lang fluchend nach irgendwelchen Sachen gesucht habe, die ich dann doch nicht gefunden habe. Ich habe einfach zuviel Kram, die ich immer von A nach B schichte, wenn ich was brauche. Oder anders gesagt: Das Zimmer ist zu klein. Das ist natürlich jammern auf hohem Niveau, denn immerhin habe ich ein eigenes Arbeitszimmer, das kann ja auch nicht jeder von sich behaupten. Aber 2,5 Quadratmeter sind für jemanden, der von zu Haus arbeitet und dann noch ein raumgreifendes Hobby wie das Nähen hat, doch etwas beengt.

Die Lösung des Problems steckt noch in der Planungsphase, es wird noch eine Weile eng und unordentlich bleiben, aber ich arbeite dran.

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Kommentare: 1
  • #1

    Sandra (Freitag, 15 August 2014 17:22)

    ...wunderschön - und vielen Dank das Du Dein Arbeitszimmer zeigst, bei mir sieht es genauso aus, kreatives Chaos sozusagen ...aber das wird schon (irgendwann mal besser)
    sei lieb gegrüsst
    Sandra

mambapferd ist

von der guten Seite, nerdy, Turnschuhträgerin, Mama von zwei Jungs, stiller Beobachter, viel zu häufig Gutmensch, eine gute Köchin, kreativ, für gemeinsames Schweigen zu haben, gerne am Meer, dickköpfig, verheiratet, in der Lage Ruhe ausstrahlen zu können, Nutella-mit-Käse-Esser, manchmal schwer von Begriff, ein überschaubares Risiko für den Straßenverkehr, leicht zu begeistern, schockiert wie alt ich schon bin.

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