So

02

Mär

2014

Büps im Wolfspelz, Teil 2

Jetzt ist die Fastnet schon fast wieder vorüber, das spektakuläre Wolfskostüm bereits mehrfach zum Einsatz gekommen, und ich muss mich sputen, den zweiten Teil der Anleitung hier endlich mal zu posten.  Wo waren wir stehengeblieben?


Den Wolfsschwanz habe ich nach Augenmaß doppelt im Stoffbruch zugeschnitten, rechts auf rechts zusammengenäht und nach dem Wenden unterhalb des Reißverschlusses eingesetzt. Er sitzt ein bißchen zu tief, da der Reißverschluss so lang ist, aber egal. Jetzt kann man das Kostüm rundum schließen, beginnend mit den innereren Beinnähten. Die Kapuze habe ich nach dieser Anleitung zugeschnitten. Kapuzen sind normalerweise eine richtige Hürde für mich, diese hier hat überraschenderweise gepasst. Die Ohren habe ich von Hand aufgenäht.


Wer jetzt mitgedacht hat (was ich beim Nähen nicht getan habe), wird merken: Reißverschluss am Rücken und Kapuze - das wird aber eng. Stimmt. Rein ins Kostüm hab ich das Kind mit akrobatischem Eifer noch bekommen, raus nicht mehr. Zu zweit haben wir am ihm gezogen, gedrückt und geschoben. Schultern voran, Popo voran, Kopf voran, der Büps hat festgesteckt. Die Fotos oben sind gemacht worden, bevor er schniefend gefragt hat, ob er jetzt für immer im Wolfspelz beliebn muss, sogar an Weihnachten. 

Das Kostüm habe ich zwar etwas größer geschnitten, quasi zum Mitwachsen, eigentlich hatte ich mir dabei aber vorgestellt, dass das Kind außerhalb des Pelzes wächst. Half alles nicht, also zur Schere gegriffen und die Kapuze am Hinterkopf neben der Naht aufgeschnitten. Auftrennen wäre gar nicht gegangen, zum einen ist es keine so gute Idee, mit einem Nahttrenner am Kopf einen zappelnden Kindes zu hantieren, zum anderen sind Covernähte echt blöd aufzutrennen. Der Schaden war alles in allem aber überschaubar. Später habe ich einen Klettverluss an die beiden hinteren Kapuzenteile genäht, das Fell verdeckt Nähte sehr gut, und so ist von der Pfuscherei gar nichts mehr zu sehen.

Eine größere Herausforderung war dann noch die Wolfsmaske, denn das Kind hatte ja ganz genaue Vorstellungen davon, wie ein Wolf auszusehen hat. Alle Vorlagen, die ich mir so ergoogelt hatte, fand ich blöd. Dazu kommt, dass die Ohren ja schon an der Kapuze festgenäht waren, eine Maske ohne Ohren trotzdem nach Wolf aussehen zu lassen war gar nicht so einfach. Etliche Zeichnungen hatte ich wieder verworfen, bis diese hier mir dann gefallen hat:

Da das Fell von innen recht kratzig und steif ist, habe ich ein Jerseyfutter auf die Innenseite genäht. Das hatte außerdem den Vorteil, dass ich das Gummiband zwischen den Lagen fassen konnte, anstatt es seitlich anzunähen. Die Löcher für die Augen habe ich zum Schluss erst als Kreise mit der Maschine genäht und dann mit einer kleinen, spitzen Schere ausgeschnitten. 

Fertig geworden bin ich damit abends um 11, am Tag vor dem Faschingsball im Kindergarten. Timing, würde ich sagen ;) Und ab damit zum Kopfkino.

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Di

25

Feb

2014

Büps im Wolfspelz, Teil 1

Grimms Märchenwelt war die Vorgabe, die der Kindergarten in diesem Jahr für die Faschingskostüme der Kinder gesteckt hat. Eine herbe Enttäuschung für den Büps, der daraufhin feststellen musste, dass weder Batman noch Spiderman, nicht mal eine einzige Star-Wars-Figur aus Grimms Märchen stammt. Ich meine, was bleibt da noch? Street Credibility ist auch bei den unter 5jährigen nicht zu unterschätzen. 

Mit Engelszungen habe ich versucht, ihm den gestiefelten Kater und den Froschkönig schmackhaft zu machen, ohne Erfolg, nicht cool genug. Auf einen Wolf konnten wir uns dann aber einigen.

Den Wolfspelz habe ich bei Buttinette bestellt, ein recht steifes, graues Kunstfell, das aber aussen flauschig weich ist. 1,5 m reichen locker für eine Größe 116/122.


Als Schnittmuster-Vorlage habe ich das Halloweenkostüm vom vorigen Jahr genommen, ein Skelettanzug vom Discounter. Mit reichlich Nahtzugabe habe ich die Umrisse des Overalls (ohne Ärmel) auf die Rückseite des Fells gezeichnet. Rechte und linke Seite werden je zweimal zugeschnitten.


Die Vorderseite wird bis zum Schritt zusammengenäht, in die Rückenteile hab ich einen langen Reißverschluss eingesetzt. Für das helle Bauchfell des Wölfchens habe ich hellbeigen Fleece im Stoffbruch zugeschnitten und mittig aufs Vorderteil genäht. 


Die Ärmel habe ich von einem gut sitzenden Langarmshirt abgenommen und die die Schulteröffnung eingepasst. An den unteren Ärmelenden habe ich ein Gummiband festgenäht, damit der Ärmel später nicht übers Handgelenk rutscht.

Die erste Anprobe nach dem Schließen der Schulternähte. Es sitzt reichlich, würde ich sagen. Ab hier gings dann eigentlich rubbeldiekatz mit dem Kostüm. Seitennähte und Innenbeinnaht schließen - jetzt fehlt nur noch der Wolfskopf.

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Di

05

Nov

2013

Shirt mit Guckloch nähen

Heute gibts von mir eine Anleitung, wie man ein Guckloch näht. 

Dazu gekommen bin ich, als ich den Kleiderschrank der Jungs ausmistet habe und mir zwei Sachen in die Hände fielen, die so nicht mehr unbedingt tragbar waren. Das Löwen-T-Shirt war auch dem kleinen Mann inzwischen zu klein, das Langarmshirt passte zwar noch, hatte auf der Brust aber einen hartnäckigen Fleck.

 

Jetzt ist es so, dass ich nur ungern Sachen wegwerfe. Passt insofern, als dass ich auch nicht gern neue kaufe. Die Kleidung der Jungs nähe ich entweder selbst oder kaufe sie second hand, bis auf ein paar Ausnahmen (Schuhe und Unterwäsche gibts natürlich neu ;) Wenn es in Bangladesh Leute gibt, die 16 Stunden am Tag nähen, damit wir Shirts für fünf Euro kaufen können, dann kann ich das vor mir selbst besser rechtfertigen, wenn dieses Shirt möglichst lange und sinnvoll genutzt wird. 

Also war klar, dass aus diesen beiden Teilen ein Upcycling-Projekt wird.

Hier sind also die beiden Ausgangs-Shirts, aus denen jetzt jeweils ein kreisrundes Loch ausgeschnitten wird. Das Loch im Langarmshirt - das später das Guckloch wird, das Fensterloch sozusagen - sollte mindestens im Durchmesser 4 cm kleiner sein, als der runde Stoffteil, der dann eingesetzt wird. 

 

Als Kreisschablone nehme ich Topfdeckel aus Glas, die haben gleich die richtige Größe und haben den Vorteil, dass ich sehen kann, ob das Motiv auch mittig im Ausschnitt sitzt. 

 

Wer nach dieser Methode kleine Peekaboos näht, der kann Trinkgläser verwenden.

Auf dem dunklen Stoff habe ich mit einem weißen Buntstift meine Schnittlinie vorgezeichnet. Im Blitzlicht sieht man jetzt auch Fleck, der gleich mit entfernt wird :)

 

Entlang der Linie nun entweder mit einer Schere oder - effektiver - mit einem Rollschneider ausschneiden. Der Rollschneider ist bei mir das Arbeitsgerät, von dem ich jetzt nicht mehr weiß, wie ich je ohne ihn zurecht gekommen bin.

 

Nicht vergessen ein Schneideunterlage ins Shirt zu schieben, damit nicht Vorder- und Rückseite mitzerschnibbelt werden. Die hier sind übrigens super für sowas.

Mit einer Schere das "Fensterloch" umlaufend einschneiden, ca. 1 cm weit und auch mit einem Abstand von ungefähr einem Zentimeter.

 

Diese Einschnitt sind dafür gedacht, dass man den Rand sauber, ohne Falten, nach innen schlagen kann. So entsteht eine saubere Kanet am Guckloch. Bei Jersey ist das nicht unbedingt nötig, denn er franst nicht aus. Der Rand rollt sich dann nur ein bißchen mit dem Fadenlauf, das kann man auch gut stehen lassen.

 

Wichtig ist dieser Schritt jedoch, wenn man ein Guckloch in stark fransende Stoffe schneidet, wie zum Beispiel Jeans.

Das Langarmshirt auf links ziehen und den eingeschnittenen Rand nach aussen (also nach hinten) bügeln.

Sorry für das unscharfe Bild, ohne Blitz kann man aber besser erkennen, wie es hinterher aussehen soll.

 

Die umgebügelte Kante einmal rundherum mit einem einfachen Gradstich festnähen. Ich hab dazu ein kontrastfarbiges Garn genommen, ein helles Blau wie auf dem Löwenshirt.

Aus dem alten T-shirt wird (auch mit Glasdeckel) das einzusetzende Motiv ausgeschnitten. Wie schon erwähnt, sollte der Durchmesser dieses Kreises mindestens vier Zentimeter mehr haben. Der Durchmesser des Fensterlochs hat sich schließlich durchs Umbügeln schon um mindestens zwei Zentimeter vergrößert und ein bißchen Überlappungsfläche sollte ja auch noch da sein.

 

Dicht am Rand klebe ich Stylefix einmal rundherum, um die Teile vor dem Nähen rutschfest miteinander zu verbinden. Das geht sicher auch mit Stecknadeln, aber das wäre echt mühsam.

Nun wird nur noch das Bild aufs Guckloch genäht. Wer es ganz sauber haben möchte, der muss das Shirt wieder auf rechts wenden, die Garnfarbe an das Ausgangsshirt (also ans Fensterloch) anpassen und einmal vorsichtig und knappkantig absteppen.

 

Das Wenden war mir persönlich aber zu heikel, damit sich das Stylefix nicht wieder löst. Und sauber und ordentlich wollte ich´s eh nicht :) Ich bin mit dem Kontrastgarn gleich drei Runden um den Ausschnitt gefahren, so fällt es überhaupt nicht auf, dass die Naht nicht  paralell zum Ausschnitt läuft. Es sieht eher gewollt lässig aus.

 

Geht natürlich auch auf Taschen, Hosen, Jacken.... ach, da fällt euch schon was ein.

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Mi

13

Mär

2013

Häkelanleitung für ein Mobile mit Sonne, Wolken, Regen und Regenbogen

Das ist mein 100. Eintrag hier im Blog, daher gibt es heute was ganz Besonderes. In den letzten Wochen gab es ja schon immer mal wieder einen kleinen Teaser, und jetzt habe ich endlich alles fertig gehäkelt, bestickt und fotografiert. TADAA: Eine ausführliche Häkelanleitung für ein Wetter-Mobile mit Sonne, Wolken, Regen und natürlich einem Regenbogen. Die einzelnen Teile sind alle recht schnell gemacht, ich habe meist abend vor der Glotze gehäkelt:)

 

Die Wolle, die ich für solche Projekte am liebsten verwende, heißt Pro Lana Star. Die gibt es in sehr vielen schönen Farben, vor allem aber ist sie unschlagbar günstig. Das 50g Knäuel kostet beispielsweise hier 1,10 Euro, ein paarmal in der Woche gibt es eine Happy Hour mit 5% Rabatt (wird oben rechts auf der Seite eingeblendet). Die Wolle ist geeignet für Nadelstärke 3-4, ich häkele mit einer 3er Nadel, dann wird alles schön fest. Die folgenden Anleitungen funktionieren natürlich auch mit anderen Wollen gleicher Stärke. (Plural von Wolle? Wollen? Egal.) Außer der Wolle und der passenden Häkelnadel braucht ihr Füllwatte/Bastelwatte und Sicherheits-Steckaugen, zum Beispiel von hier. Ich habe die kleinsten genommen, die haben einen Durchmesser von 9 mm (Mobile-Stäbe aus Holz gibts da übrigens auch). So, los gehts!

Für die Sonne nehmt ihr ein kräftiges Gelb und häkelt einen Magic Ring mit 6 Maschen.

2. Runde: Die Maschen werden verdoppelt - zwei feste M in jede M - 12 Maschen

3. Runde: Feste Maschen, jede zweite wird verdoppelt - 18 Maschen

4. Runde: Feste Maschen, jede dritte wird verdoppelt - 24 Maschen

5. Runde. Feste Maschen, jede vierte wird verdoppelt - 30 Maschen

6. Runde: Feste Maschen, jede fünfte wird verdoppelt - 36 Maschen

7. Runde: Feste Maschen, jede sechste wird verdoppelt - 42 Maschen

8. Runde: Feste Maschen, jede siebte wird verdoppelt - 48 Maschen

9. - 13. Runde: Es werden keine Maschen zugenommen, alle fünf Runden werden mit einfachen, festen Maschen gehäkelt.

 

Jetzt können an der Vorderseite die Steckaugen angebracht und der Mund aufgestickt werden. Der Dorn der Steckaugen ist recht lang, daher knipse ich ein Stück mit dem Seitenschneider ab, nachdem ich die Platte zum Sichern draufgeschoben habe. Darauf achten, dass nicht zu viel abgeknipst wird und die Augen wirklich noch fest sitzen.

Ab jetzt läuft beim Häkeln quasi alles rückwarts, mit jeder Runde werden 6 Maschen abgenommen. Damit keine Löcher entstehen, sollte man die Maschen nicht auslassen, sondern zusammenhäkeln.

 

Das heißt also für die 14. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann sechs feste Maschen.

15. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann fünf feste Maschen.

16. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann vier feste Maschen.

17. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann drei feste Maschen.

18. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann zwei feste Maschen.

 

Durch die jetzt nur noch fingergroße Öffnung Bastelwatte stopfen, bis die Sonne schön rund und prall ist.

 

19. Runde: Bei jeder zweiten Masche werden zwei zusammengefasst bis bei der

20. Runde: sehr eng 6 feste Maschen gehäkelt werden. Das geht einfacher, wenn man für diese Runde zu einer kleineren Häkelnadel greift.

 

Das Loch in der Mitte sollte nun nicht größer als etwa erbsengroß sein. Zum Vernähen reichen ca. 10 cm Wollfaden.


Für die Sonnenstrahlen nehmt ihr ein dunkleres Gelb, oder auch ein schönes Orange und beginnt mit einem Magic Ring mit 4 Maschen.

In der 2. Runde wird jede zweite Masche verdoppelt - macht 6 Maschen

3. Runde: Jede dritte Masche wird verdoppelt - 8 Maschen

4. Runde: Jede vierte Masche wird verdoppelt - 10 Maschen

5. Runde: Je eine feste Masche in jede Masche.

 

Von diesen Strahlen häkelt ihr acht Stück. Diese werden leicht - für besseren Stand - mit Bastelwatte gefüllt und rundherum an der Sonne festgenäht.

Weiter gehts mit dem Regenbogen. Dafür braucht man klassischerweise 7 Farben: Violett, Blau, Türkis, Grün, Gelb, Orange und Rot. Wir fangen mit dem inneren Bogen an, und schlagen mit der violetten Wolle 13 Luftmaschen an. In diese Luftmaschen werden feste Maschen gehäkelt, beginnend mit der vorletzten, also 12. Luftmasche. (Die 13. war quasi die Wendemasche). Wir haben jetzt in der

1. Reihe: einen schmalen violetten Streifen mit 12 festen Maschen. Eine Luftmasche anschlagen, Arbeit wenden

2. Reihe: Jede zweite Masche wird verdoppelt. Am Ende der Reihe haben wir also 18 Maschen. Mit der letzten Masche der Reihe Farbe wechseln, weiter gehts mit Blau. Eine Luftmasche häkeln, Arbeit wenden.

3. Reihe: Eine feste Masche in jede Masche - 18 Maschen. Luftmasche. Wenden.

4. Reihe: Jede dritte Masche verdoppeln - 24 Maschen. Mit der letzten festen Masche Farbe zu Türkis wechseln. Luftmasche. Wenden.

5. Reihe: Eine feste Masche in jede Masche - 24 Maschen. Luftmasche. Wenden.

6. Reihe: Jede vierte Masche verdoppeln - 30 Maschen. Mit der letzten festen Masche Farbe zu Grün wechseln. Luftmasche. Wenden.

7. Reihe: Eine feste Masche in jede Masche - 30 Maschen. Luftmasche. Wenden.

8. Reihe: Jede fünfte Masche verdoppeln - 36 Maschen. Mit der letzten festen Masche Farbe zu Gelb wechseln. Luftmasche. Wenden.

9. Reihe: Eine feste Masche in jede Masche - 36 Maschen. Luftmasche. Wenden.

10. Reihe: Jede sechste Masche verdoppeln - 42 Maschen. Mit der letzten festen Masche Farbe zu Orange wechseln. Luftmasche. Wenden.

11. Reihe: Eine feste Masche in jede Masche - 42 Maschen. Luftmasche. Wenden.

12. Reihe: Jede siebte Masche verdoppeln - 48 Maschen. Mit der letzten festen Masche Farbe zu Rot wechseln. Luftmasche. Wenden.

13. Reihe: Eine feste Masche in jede Masche - 48 Maschen. Luftmasche. Wenden.

12. Reihe: Jede achte Masche verdoppeln - 54 Maschen. Fertig!


Das Ganze wird zweimal gehäkelt, für Vorder-und Rückseite des Regenbogens. Augen und Mund können einseitig, oder auch beidseitig angebracht werden, ganz nach Geschmack. Die beiden Teile Rücken an Rücken aneinander legen und zusammennähen, möglichst immer in der passenden Garnfarbe. Für die geraden Seiten muss das Garn also öfter gewechselt werden. Lose Wollfäden vom Farbwechsel einfach nach innen klappen und den Regenbogen vor dem Verschließen mit Bastelwatte füllen.

Die große Wolke ist wohl am einfachsten zu häkeln. Sie besteht bei mir aus vier Kreisen, die später aneinandergenäht wurden. Jeder einzelne Kreis hat eine Vorder- und eine Rückseite - also zwei gleich große Kreise die, mit etwas Bastelwatte flauschig gefüllt, Rücken an Rücken aneinanderlegt werden. Jetzt aber nicht wie beim Regenbogen die Teile zusammennähen, sondern einen Rand aus festen Maschen häkeln, bei dem durch beide Kreise eingestochen wird. Dadurch ergibt sich, von der Seite betrachtet, eine linsenähnliche Form, statt einer komplett flachen Wolke.


Ich habe drei verschiedene Wolkengrößen gehäkelt, die kleinste dann eben zweimal und mir damit eine große Wolke zusammengenäht. Die Zusammenstellung ist aber natürlich beliebig und bleibt Euch überlassen. Wie schon erwähnt, braucht man jeden Kreis zweimal, für Vorder- und Rückseite.

 

Der kleinste Kreis besteht aus einem Magic Ring mit 8 Maschen. Danach in der

1. Runde werden feste Maschen gehäkelt und alle Maschen verdoppelt - 16 Maschen.

2. Runde besteht aus halben Stäbchen, wieder werden alle Maschen verdoppelt - 32 Maschen.

 

Der mittlere Kreis besteht ebenfalls aus einem Magic Ring mit 8 Maschen. In der

1. Runde werden feste Maschen gehäkelt und alle Maschen verdoppelt - 16 Maschen.

2. Runde besteht aus ganzen Stäbchen, wieder werden alle Maschen verdoppelt - 32 Maschen.

 

Auch beim großen Kreis gehts los mit einem Magic Ring mit 8 Maschen. In der

1. Runde werden feste Maschen gehäkelt und alle Maschen verdoppelt - 16 Maschen.

2. Runde besteht aus halben Stäbchen, wieder werden alle Maschen verdoppelt - 32 Maschen.

3. Runde besteht auch aus halben Stäbchen, hier wird jede zweite Masche verdoppelt - 48 Maschen.

Zum Schluss kommt noch die Anleitung für die Regentrofen, die übrigens auch in anderen Farben super aussehen - ich hatte vor einiger Zeit schon mal einen in Orange gezeigt. Auch ein Mobile nur aus Tropfen ist echt schön. Und so gehts:

 

Wir fangen an mit einem Magic Ring mit 7 Maschen.
1. Runde: Jede Masche wird verdoppelt - 14 Maschen
2. Runde: Jede zweite Masche wird verdoppelt - 21 Maschen
3. Runde: Jede dritte Masche wird verdoppelt - 28 Maschen
4. bis 8. Runde: Es werden keine Maschen zugenommen, alle vier Runden werden mit einfachen, festen Maschen gehäkelt.

Jetzt können an der Vorderseite die Steckaugen angebracht und der Mund aufgestickt werden. Der Dorn der Steckaugen ist recht lang, daher knipse ich ein Stück mit dem Seitenschneider ab, nachdem ich die Platte zum Sichern draufgeschoben habe. Darauf achten, dass nicht zu viel abgeknipst wird und die Augen wirklich noch fest sitzen.

Bei den Regentropfen habe ich zusätzlich noch rosa Bäckchen aufgestickt, ich fand den Kontrast zum blauen Tropfen so schön, Das ist aber Geschmackssache. Weiter gehts:


9. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann sechs feste Maschen.

10. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann fünf feste Maschen.

11. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann vier feste Maschen.

12. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann drei feste Maschen.

13. Runde: Weder zu- noch abnehmen, einfach eine Runde feste Maschen

14. Runde: Zwei Maschen zusammenhäkeln, dann drei zwei Maschen.

Den Tropfen mit Bastelwatte füllen, dann weiterhäkeln, abwechselnd zwei zusammenhäkeln, und eine feste Masche, wieder zwei zusammenhäkeln, eine feste... und so weiter bis zum Schluss.


So, ich wünsche euch viel Spaß mit der Anleitung, die mich doch einiges an Zeit gekostet hat. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich als Urheber nennt, falls ihr Sachen nach dieser Anleitung häkelt und im Netz verbreitet. Wer möchte, darf mir gerne schreiben, ich poste dann die Fotos eurer Mobiles hier oder verlinke zu euren Blogs.

Ich habe diese Anleitung so gründlich wie möglich geschrieben, trotzdem kann ich nicht ausschließen, dass sich vielleicht ein Fehler eingeschlichen hat. Wem etwas auffällt, der möge mir bitte schreiben, damit ich dass hier berichtigen kann.

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Di

08

Jan

2013

Gute Vorsätze

Das neue Jahr hat für uns ganz ruhig und langsam begonnen. Das war schön, kann ja aber nicht ewig so weitergehen. So sind wir seit gestern wieder im Sattel, neue Projekte und neue Aufgaben warten. All die guten Vorsätze, die ich mir besser mal genommen hätte, hab ich wie jedes Jahr ignoriert und mir was völlig sinnfreies vorgenommen: häkeln lernen. Wenn ich eines nicht berauche, dann ist es ein neues Hobby, aber naja. Das mit der Umsetzung ging dann auch schneller als gedacht, eine sehr große Hilfe für mich waren die Anleitungsvideos von Elizzza, zu finden auf JuppJupp oder ihrer eigenen Seite Nadelspiel.com.

 

Angefangen hab ich mit einer Mütze für den Büps. Berauscht vom schnellen Erfolg hab ich gleich noch eine gemacht, für den Babybären und dann noch eine für den Lieblingsmensch. Mit Mützen wars das dann erstmal. Bei Landlust.de habe ich schon eine schöne Anleitung für Babyschuhe gefunden und mich daran versucht. Mit Babyschühchen hat das, was ich hier für den kleinen dicken Bären gehäkelt hab, zwar nicht mehr viel zu tun - die Dinger sind riesig - aber ich bin ganz zufrieden. Auch wenn er sie nicht anlässt, sondern sie sich sofort vom Fuss reisst und versucht, die Knöpfe abzubeissen.


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Sa

22

Dez

2012

Bald nun ist Weihnachtszeit...

Vor zwei Jahren hat der Büps seine ersten Weihnachtsgeschenke ausgepackt, und er gab mir jedes abgerissene Fitzelchen Geschenkpapier in die Hand mit den Worten "Da, Schale". Inzwischen kann er seinen Namen lesen - oder sagen wir besser, seinen Namen erkennen - und sich seine Päckchen unterm Baum rausfischen.

Zwei Tage vor Weihnachten ist es höchste Eisenbahn, die Geschenke zu verpacken. Das macht mir immer ganz besonders viel Spaß, jedes Jahr horte ich wie ein Eichhörnchen alle möglichen Geschenke um dann einen Abend bei schlimmer Weihnachtsmusik alles einzupacken. Dieses Jahr habe ich mir aus Kartoffeln Stempel geschnitzt und die Päckchen damit bedruckt. Sterne sind obligatorisch und Weihnachtskugel-Stempel sind ganz einfach, mit einem runden Förmchen und einem kleinen Messer.

Ich hab dieses Jahr alle Geschenke in Packpapier eingepackt und irgendwie den Überblick verloren dann bestempelt.

ps: Und wo Kartoffeln und Ausstecherle schon im Einsatz waren, gabs zum Mittagessen Sternchen-Bratkartoffeln.

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Mi

19

Dez

2012

DIY - Fotos auf Holz drucken

Vor einiger Zeit habe ich auf Pinterest ein Bild gesehen, welches ein Familienfoto zeigt, dass auf Holz gedruckt war. Das wollte ich auch. Nach ein paar Klicks bin ich auf der Urheberseite gelandet, einem amerikanischen Blog mit dem Namen "modpodgerocks" - einer Werbeplattform für Mod Podge, ein Decoupationskleber aus den USA. Das ist sowas ähnliches wie der Kleber, der für Serviettentechnik verwendet wird, aber eben nur so ähnlich. Laut dem Mod Podge-Blog kann man mit dem Zeug einfach ALLES machen, ein richtiges McGyver-Werkzeug also. (Wer erinnert sich noch an McGyver? Ich bin echt alt geworden...)

Auf der Suche nach einer Möglichkeit zum Fototransfer mit einfacheren Mitteln habe ich ein Video gefunden, in dem ein altes Foto mit Acrylmalmittel auf Leinwand projiziert wurde. Coole Sache. Acrylmalmittel ist auch in Acrylfarbe - und die liegt hier rum. Also los.

1. Ein passendes Foto aussuchen. Da ich grade Hochzeitstag hatte und es noch kein einziges Hochzeitsfoto im Haus gibt, wurde es höchste Zeit eins davon an die Wand zu bringen. Ich hab den Kontrast noch ein bißchen erhöht und das Bild mit einem Laserdrucker ausgedruckt.

Denkt daran, dass das Bild später spiegelverkehrt erscheint. Wenn die Richtigrummigkeit wichtig ist (z.B. wegen Schrift im Bild), muss es vor dem Drucken gespiegelt werden.

2. Das braucht man: Acrylfarbe (ich sachma, je heller, desto besser) und ein Stück Holz. In meinem Bemühen das Brett (ein Reststück vom Gartenzaun) schön schmeichelweich zu kriegen, hab ich mit dem Schwingschleifer in der Küche einen irren Lärm und einen irren Dreck veranstaltet. Merke: Sowas macht man besser draussen.

3. Zuerst das Foto passend zum Holzstück zuschneiden. Dann das Holz dünn mit Acrylfarbe einstreichen und das Bild mit dem Gesicht nach unten in die Farbe drücken. Papier weitet sich wenn es feucht wird, dadurch entstehen Blasen und Falten, wie auf dem zweiten Bild. Die sollten nach Möglichkeit von der Mitte zum Rand hin mit der Hand rausgestrichen werden. Die Farbe quitscht dann ein bißchen am Rand raus, das ist nicht schlimm, sie sollte aber nach Möglichkeit nicht von hinten aufs Papier kommen.

4. Trocknen lassen, am besten über Nacht.

5. Am nächsten Tag braucht man dann eine Schüssel mit handwarmen Wasser und Klarlack zum Fixieren.

6. Das getrocknete Papier nun mit einem Schwamm gut durchfeuchten und dann mit den Fingern rubbeln. Das Bild löst sich in Röllchen ab und drunter kommt der Druck zum Vorschein.

7. Mit der weichen Schwammseite kann man nachhelfen, das Papier restlos zu entfernen. Ein bißchen Vorsicht ist dabei geboten, denn mit zuviel Druck und der rauen Seite trägt man auch Farbpartikel mit ab. Ich hab das genutzt, um die Ränder des Bildes ein wenig "anzuschleifen", so dass ein weicher Übergang vom Holz zu den dunklen Farbflächen entsteht. Das Bild wieder gut trocknen lassen und danach mit einer Schicht Klarlack versiegeln.

Viel Spaß beim Nachmachen!

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Fr

30

Nov

2012

Very Last Minute Adventskalender

Von spät dran sein kann bei uns in diesem Jahr gar keine Rede sein - erst heute abend habe ich den Adventskalender für den Büps gebastelt. Irgendwie hatte ich die Tatsache, dass morgen schon der 1. Dezember ist, ein bißchen aus dem Blick verloren. Also rasch ein bißchen 24 Tütchen aus Papier gefaltet und zusammengeklebt.

Der Büps nennt diese Kataloge seine "Kinderpost" und hat es am Briefkasten ganz wichtig damit, wenn etwas von Jako-o und Konsorten dabei ist. Wobei ihm das Prinzip Werbung zum Glück noch völlig fremd ist, er sieht es eher als Ersatz für eine Tageszeitung.

Und jetzt hängen da 24 bunt-lockende, verheißungsvolle Päckchen. Einen schönen Advent!

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Do

29

Nov

2012

Es schneit, es schneit...

... lala lalalalla. Pünktlich zum ersten Schnee hängt bei uns dieser Prachtstern im Fenster. Ist einfacher als es aussieht, geht auch mit zwei linken Händen. Eine sehr schöne Anleitung hat Sarah geschrieben. Ich hab nur nicht getackert, sondern alles mit Stylefix geklebt.

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Mi

28

Nov

2012

DIY - Eingefilzte Seife

Eingefilzte Seife hab ich vor ein paar Wochen zum allerersten Mal gesehen und fand das super. Gibt ganz feinporigen Schaum beim Händewaschen und glitscht nicht weg, wenn kleine Kinderhände damit hantieren.

Mit der Idee im Hinterkopf bin ich vor ein paar Tagen an einem Wollgeschäft vorbei gelaufen und mit meinem rudimentären Halbwissen vom Filzen war für mich klar: Zum Filzen braucht man Wolle. Also nix wie rein in den Laden und dieses bunte Knäuel gekauft.

Später in der Drogerie vor den Seifen war ich überrascht, was ein Stück Seife kostet. Ganz normale Nivea-Seife (riecht für mich nach Kindheit  und dem Bad am Samstagabend) kostet 50 Cent. Wie wertvoll früher sowas mal war...

Zuhause dann das Seifenstück mit Wolle umwickelt und angefangen, unter heißem Wasser damit rumschrubbeln. Das ging grandios in die Hose - einer einer knappen Stunde dachte ich, meine Haut löst sich ab und das Seifenstück war grade erstmal ansatzweise verfilzt. Dazu klafften aber schon die ersten Löcher in der Hülle. Shit. Also eine kurze Pause um Handcreme einwirken zu lassen. Und dann weitergeschrubbelt, bis das Ding einigermaßen ansehnlich war und am Nachmittag verschenkt werden konnte, ohne dass ich mich schlimm schämen musste.

Wer filzen kann, der weiß, dass ich alles falsch gemacht hab, was man dabei nur falschmachen kann.

 


Am Abend hab ich mir dann ein paar Jupp-Jupp-Videos (sagt der Büps) dazu angeschaut - hätte ich das doch mal vorher gemacht, ich hätte mir und meinen Händen viel Elend erspart. Was ich gelernt hab: Filzen ist zwar nicht soo schwer, aber es erfordert einen gewissen Grad an Können uns Ausdauer. Also nix für nebenher. Ich hab dann erstmal die Wolle nach Farben sortiert - das muss man zwar nicht, fand ich aber gut - und dann angefangen, das Ganze aufzubbeln, so dass man Wollfasern erhält.

Dann das Seifenstück in die Wollfasern einwickeln, bis es blickdickt umhüllt ist. Alle Filztanten werden jetzt wahrscheinlich mitleidig den Kopf schütteln, beim Anblick meines Zwischenergebnisses. Die kontrastfarbigen Streifen gehören nämlich eigentlich auch besser aufgezuppelt, so dass keine so scharfe Trennung der Faserstränge auftritt wie bei mir hier. Das Bild dient also de Veranschaulichung, wie man es besser nicht macht.

Ich hab das Ding dann in eine dünne Socke eingewickelt und aus dem Wasserkocher langsam richtig heißes Wasser drübergekippt. Für eine Grundfilzigkeit quasi. Dann wie gewohnt schrubbeln, aber hardcore, umd dazwischen immer wieder ein Schluck heißes Wasser drüberkippen.

Mit dem Endergebnis, das noch deutlich ausbaufähig ist, bin ich aber erstmal gar nicht so unzufrieden. Bei jedem Händwaschen verschwurbelt der Filz noch ein bißchen weiter und schrumpft mit dem kleiner werdenden Seifenstück ein, bis am Ende nur noch eine Filzkugel übrig ist. Bis Weihnachten üb ich dann mal noch ein bißchen.


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So

04

Nov

2012

DIY Stoffdruck

Seit dem Kürbisschnitzen hat mich das Linolschnittset immer wieder angelacht und "Mach was mit mir" geflüstert, wenn ich daran vorbeigegangen bin. Aufdringliches Ding. Na gut, dann schnitz ich eben was. Also erstmal unambitioniert ein wenig vorgezeichnet, es wurden aber immer wieder Blätter. Dann soll das wohl so sein. Ist ja schließlich auch Herbst. Das Vorzeichnen bringt eigentlich auch gar nicht viel, außer vielleicht, das man sich klar wird, wo es so ungefähr thematisch hingehen soll. Beim Schnitzen der Kartoffeln verselbständigt sich das dann irgendwie. Einmal angefangen hatte mich ganz schnell das Schnitzfieber gepackt. Man möchte immer noch eine machen, und noch eine und noch eine... Die Fotos sind nicht so prall, sorry dafür, ich bin derzeit mit einer Ersatzkamera unterwegs. Mein Schätzchen wartet immernoch auf eine neue XD-Card.

Textilfarbe hatte ich zum Glück auch schon länger hier rumstehen. Cottonpaint ist recht ergiebig, deckt gut und hält lange auf dem Stoff - die richtige Behandlung vorausgesetzt. Der Stoff ist ungebleichter, sehr robuster Baumwollstoff vom Schweden, kostet derzeit 1 Euro/Meter (liegt 1,50m breit). Da kann man gar nix falschmachen. Das Bild sähe jetzt auch besser aus, wenn ich den Stoff nach dem Waschen gebügelt hätte, aber da fehlen mir einfach die nötigen hausfraulichen Ambitionen.

Die Farbe habe ich mit einem kleinen Borstenpinsel auf den Kartoffelstempel aufgetragen, so kann man gut die überschüssige Farbe aus den Ritzen aufnehmen. Obwohl ich recht viele Stempel geschnitzt hatte, habe ich mich beim Drucken auf drei Stück beschränkt. Die Muster sind eher unruhig - nämlich frei Schnauze gesetzt - da reicht ein kleiner Farbtupfer schon und sieht schöner aus, als viele verschiedene Motive. Fand ich jetzt mal so.

So unterm Strich bin ich zufrieden mit meinen ersten selbstbedruckten Stoffen. Ein paar Schönheitsfehler sind dabei (zwei oder dreimal ist mir die farbverschmierte Kartoffel aus der Hand gefallen), aber hey - mein eigener Stoff! Was draus wird, kann man in den nächsten Tagen hier begutachten.

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Fr

31

Aug

2012

Ratzfatz-Turnbeutel

Vor vier Tagen ging bei uns der Kindergarten wieder los - und schon am 2. Tag war der Büps krank. Ein merkwürdiges 24-Stunden-Fieber macht hier die Runde, aber auch das ist wieder überstanden. Jetzt geht also so richtig das erste Kindergartenjahr los, da braucht der Büpsibär natürlich auch einen Turnbeutel. Der war so schnell genäht, dass ich zwischendurch gar keine Fotos machen konnte. Mal schauen, wer die handgezeichnete Anleitung entziffern kann..

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Di

28

Aug

2012

Cute food for kids

Über pinterest (mal wieder) bin ich über diese Seite gestolpert, die unglaublich coole Ideen birgt, was man mit seinem Essen so alles Lustiges anstellen kann. Der Büps ist eher ein schlechter Esser, allerdings lässt er sich ganz schnell begeistern - wie wohl die meisten 3-Jährigen - wenn das Essen witzig aussieht und zum Spielen einlädt. Was man allein mit einem Frühstücksei so alles anstellen kann...

Die Spinne mit den Olivenaugen ist klasse. Und der Würstchen-Octopus wird gleich nachgebaut.

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Sa

25

Aug

2012

Leg godt

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Do

09

Aug

2012

Getting ready

In einem Monat heirate ich den besten Menschen, den ich kenne. Und auch wenn ich mir fest vorgenommen hab, mich nicht reinzustressen, kribbelt in mir doch so langsam die Vorfreude auf das Fest. Darauf, alle die mir lieb sind, mal auf einem Haufen zusammen zu haben. Möglichst unaufgeregt soll das alles werden, ohne Schnick und Schnack. Aber schön und auch ein bißchen romantisch. Seit einiger Zeit bin ich nun schon auch dabei, ein paar nette Kleinigkeiten vorzubereiten. Zum Beispiel die hier:

Dank der Hilfe der Lieblingsnachbarin liegen hier nun 55 Pompoms fertig gefaltet. Basteltechnisch bin ich ja eher so der Typ fürs Grobe. Liegt vielleicht an den großen Händen. Da ist das PomPom-Basteln echt ne dankbare Aufgabe, da ist es nämlich völlig wurst, wenn man nicht so genau arbeitet. Dem Babybären gefallen sie auch, die knistern so schön im Wind und drehen sich... Wer auch welche haben mag, aber keine Lust zum basteln hat, kann mal hier gucken. Anleitungen zum Selbermachen gibts ansonsten zu Hauf im Netz, einfach googeln.

Vasen werden improvisiert, zum Teil aus Weck-Saftflaschen, zum Teil aus Milchflaschen. Aber auch Gläser aus der Obst- und Gemüseabteilung lassen dafür prima verwenden. Rechteckige Tortenspitze kleinschneiden und eine Banderole aus Packpapier drumherum. Fertsch. Außerdem habe ich diese Woche die Namenskärtchen fertig gemacht, mit den wunderschönen Stempeln von bastisRike. Der Rest bleibt noch geheim.

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Di

26

Jun

2012

Löffellampe

Ich weiß gar nicht, warum ich in letzter Zeit immer wieder bei Lampen hängenbleibe. Diese hier hat mich auch gleich umgehauen. Auf Pinterest, einem meiner Lieblingszeitvertreibe, hab ich Bilder von dieser Lampe an so vielen verschiedenen Boards gesehen, dass ich den Urheber dieser tollen Idee leider nicht ausfindig machen konnte.

 

Das Nachbauen ist supereinfach, man braucht eine leere 2-l- Plasteflasche, einen Cutter (Teppichmesser), Heißkleber und einen großen Haufen Plastiklöffel.


 

Hier noch ein paar schöne Ideen, was man aus Plastiklöffeln so alles zaubern kann....

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Fr

22

Jun

2012

Sperrmüll-Schätzchen

Eine meiner Leidenschaften gilt alten Möbeln. Alles, was noch irgendwie benutzbar ist, wird von mir nach Hause gezottelt und in irgendeine Ecke geschoben. Dass ich Flohmärkte supertoll finde, versteht sich von selbst. Aber auch an keinem Sperrmüllhaufen kann ich vorbeigehen, ohne nicht wenigstens einen Blick riskiert zu haben. Falls der beste Mann von allen mal aus Versehen vergisst, das Tempo zu drosseln um mich im Schritttempo an ausgedienten Müllbergen vorbei zu kutschieren, bin ich sogar im Stande, einen Streit vom Zaun zu brechen und ihn zum umdrehen zu nötigen. Als ich dieses gute Stück hier im Nieselregen vom Straßenrand eingesammelt hab, hatte ich den Büps im Auto, der damals - gerade zwei Jahre alt - schon ein entnervtes "Oh, Mama" von sich gegeben hat. Tsss, Männer.

Nachdem der Sessel dann ewig und drei Tage auf unserer Teasse stand, hab ich ihn neu bezogen und Wohnzimmer-tauglich gemacht.

Das Ganze ist viel einfacher, als man denkt, wenn man beim Abziehen des alten Polsters jeden einzelnen Schritt fotografiert. Dann kann man später genau schauen, wo der Bezug in Falten liegt und in welcher Reihenfolge die Stoffschichten festgetackert sind. Nach dem Abziehen alle Holzteile anschleifen und neu lackieren oder beizen, je nach Geschmack. Ich hab nur dunkles Öl und Antikwachs genommen. Die abgezogenen Polsterbezüge dienen als Schnittmuster für die neuen. Für diesen Sessel braucht es nur zwei Abnäher an den vorderen Kanten, alles andere wird festgetackert. Wer´s ganz schön machen möchte, nimmt Ziernägel, aber ein Tacker tuts auch.

 

Das traurige Ende vom Lied: Kurz nachdem der Sessel fertig war, hat sich jemand sehr Schweres reingesetzt und nun sind die Federn gebrochen.

Tja. So isses, das Leben.

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So

17

Jun

2012

DIY Wochenrückblick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[SelbstGENÄHT] Jede Menge T-Shirts für den Büps. Wo doch jetzt auf einmal Sommer ist. Bilder folgen, und wenns die Stöffchen noch gibt, wandern die schönen Stücke auch in den Shop.

[SelbstGEBACKEN] Muffins mit Blaubeeren. Mhh.

[SelbstGEPLANT] Unsere Hochzeit. Besser gesagt, wieder einen winzigkleinen Teil davon. Nämlich die Änderungswünsche für mein Kleid. Normalerweise eher ein Tomboy, bin ich doch echt ein bißchen aufgeregt wegen dem Kleid. Ich hab lange gesucht, bis ich eins gefunden habe ohne Perlenstickerei hier und Spitze da. Einfach ein schönes, schlichtes Kleid. Die kleine Schleppe kommt noch weg, es ist dann rundherum bodenlang.
[SelbstGELESEN] Ich darf/durfte den neuen Martin Suter vorablesen. "Die Zeit, die Zeit" erscheint im September. Darf noch nicht besprochen werden, aber soviel sei gesagt: Abgedrehte Story, macht Spaß zu lesen.
[SelbstGEFREUT] Am meisten und am dollsten über meine Kinder. Die wilden Fantasiegeschichten, die selbsterfundenen Wörter und die feuchten Küsse vom Büps. Das fröhlich Qieken und Glucksen und das breite Grinsen vom Babybär.

[SelbstGEÄRGERT] Über den blöden WLAN-Stick, der nervt wie verrückt, geht nämlich nur, wenn er will. Normalerweise find ich Selbstbestimmung ja ganz gut und unterstützenswert, aber ich glaube den werf ich ganz bald aus dem Fenster.

[SelbstGEKAUFT] Ein LAN-Kabel. Und Bücher. Wer Graphic Novels mag, freut sich sicher über die Edition der Süddeutschen Zeitung. Ich spreche eine unbedingte Empfehlung aus für "Fun Home" und "Persepolis"
[SelbstGEWÜNSCHT] Mehr Schlaf! Wird überbewertet, ich weiß. Trotzdem.
[SelbstGEHÖRT] Mein Favoritenradio bei last.fm, und diese Woche ganz viel Kings of Leon.

 

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Do

14

Jun

2012

Grannylampe zum selbermachen

Wo ich´s doch grade erst von Lampen hatte.... Bei More Design, Please habe ich die Anleitung gefunden, wie man so eine fantastische Lampe nachbauen kann. Ist noch dazu ganz einfach, alles was man braucht ist ein Luftballon, Kleber und ein paar alte Spitzendeckchen vom Oma. Wer der Kunst des Häkelns mächtig ist (ich leider nicht), kann sich die Deckchen auch selber machen. Die Mühe wird mit großartigen Schattenspielen belohnt.

 

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Mo

11

Jun

2012

Pimp your I*kea-Lampe

Heute mal eine schöne Idee, die ich kürzlich bei Freunden gesehen hab und gleich zuhause nachmachen musste. Wie so viele andere Leuet auch haben wir so eine I*kea Papierlampe, die man halt kauft, wenn nach dem Umzug in die größere Wohnung keine Kohle mehr für Lampen übrig ist.

Ganz hübsch werden die aber wieder, wenn man was mit reintut. In diesem Fall hier einen Fake-Kirschblütenzweig aus dem Baumarkt. Gibt einen schönen Asia-Touch. (Baumärkte haben ein ganz erstaunliches Repertoire an Fake-Blumen, einfach mal ausprobieren.)

 


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mambapferd ist

von der guten Seite, nerdy, Turnschuhträgerin, Mama von zwei Jungs, stiller Beobachter, viel zu häufig Gutmensch, eine gute Köchin, kreativ, für gemeinsames Schweigen zu haben, gerne am Meer, dickköpfig, verheiratet, in der Lage Ruhe ausstrahlen zu können, Nutella-mit-Käse-Esser, manchmal schwer von Begriff, ein überschaubares Risiko für den Straßenverkehr, leicht zu begeistern, schockiert wie alt ich schon bin.

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