Do

16

Jun

2016

Baby-Hoodie: Kapuzenpulli für die ganz Kleinen

Mitte Juni den Schnitt für einen Hoodie zu posten ist ja schon irgendwie anachronistisch, aber da der Sommer in diesem Jahr irgendwie nicht so richtig in Gang kommt, kann ich das vor mir rechtfertigen. Außerdem ist dieser Kapuzenpulli für Babys einfach zuckersüß und vielleicht mag ja jemand auch schon ein Herbstbaby benähen. 

 

Der Pulli hat eine überlappende Front, gibt also eine Riesen-Kopföffnung, genau richtig für die ganz Kleinen.

Wie oft bei amerikanischen Schnitten ist auch hier die Sache mit der Nahtzugabe irgendwie nicht so ganz klar. Ich habe mit 0,5 cm zugeschnitten, das ergibt eine legere Größe 62. Mit 1 cm Nahtzugabe wird eine 68 draus. Für größere Kinder müsste man den Schnitt neu gradieren. Kannichnich.

Für die geplottete Wolke habe ich die Vorlage meiner Ri-Ra-Rasselwolke genommen. Die hier.

 

Der Kragen wird zusammen mit der Kapuze in einem Stück zugeschnitten, weswegen sich Uni-Stoffe hier eher anbieten. Muster sind dann an der Stelle eben schräg und versetzt, geht aber auch, wie ich finde.

 

Noch ein Tragebild vom lebenden Objekt gibt es hier, beim weltbesten Wichtekpaket: http://wichtelpaket.blogspot.de/2016/01/wunscherfullung-ein-traum-in-rot.html

 

Das Schnittmuster und die Anleitung gibt es jedenfalls hier: http://leafytreetopspot.blogspot.de/2012/10/lapped-front-infant-hoodie-tutorial-and.html

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Mo

23

Nov

2015

Knochenmann (mit Freebie)

Jetzt hätte dieser Post ganz prima zu Halloween gepasst, aber ZACK ist das auch schon wieder einen Monat her. Irgendwas mit Allerheiligen könnte ich jetzt noch zusammenargumentieren, das steht immerhin vor der Tür. Aber eigentlich braucht man auch gar keinen saisonalen Grund, um die knuffigen Skelette gut zu finden, die ich hier auf Pinterest gefunden habe: https://www.pinterest.com/pin/74379831323511293/


Die Marke Eigenbau sieht so aus:

Und für den Fall, dass jetzt jemand da draußen für einen morbid veranlagten Verwandten oder Bekannten zu Weihnachten was basteln möchte, hab ich das Schnittmuster als pdf auch gleich mit hochgeladen. Voilá:

skelett_jack.pdf
Adobe Acrobat Dokument 141.9 KB

Die Datei beeinhaltet ein DinA4-Blatt, der fertige Jack ist ca. 25 cm hoch. Es ist keine Nahtzugabe enthalten - die Knochen brauchen ja auch keine - der äußere Umriss wird mit 0,5 cm Zugabe zweimal (einmal links, einmal rechts) aus schwarzem, nicht dehnbaren Stoff zugeschnitten. Die Knochen aus weißem Filz mit Geradstich auf der Vorderseite applizieren. Vorder- und Rückseite rechts auf rechts zusammen, Wendeöffnung am Bein nicht vergessen. 


Das Herz ist in der Vorlage nicht dabei. Da bin ich im letzten Moment einem Freestyle-Impuls gefolgt. Das kriegt man aber auch ohne Schnittmuster hin ;) Viel Spaß damit.

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Mo

26

Okt

2015

Zweimal Skippy

Das ebook Skippy gab es vor ein paar Jahren, ich glaub vor drei Jahren, mal gratis von Farbenmix im Rahmen eines Advents-Sew-Alongs. Jeden Tag wurde ein kleines Stück der Nähanleitung und des Schnittmusters zum Nacharbeiten online gestellt, und zu Weihachten könnte man sich selbst eine schöne Tasche schenken. Prima Sache, hab ich mir gedacht und hochmotiviert die Anleitung runtergeladen. *Hust* Zu Weihnachten gabs dann was anderes.


Ich bin gar nicht mal so sicher, woran es nun lag, dass es ebook so lange ungenutzt und ungenäht bei mir rumlag. Denn schwer zu nähen ist Skippy nicht, aufwändig ja, aber nicht schwierig. Ich persönlich habe nur immer einen Heidenrespekt vor Nähprojekten, die so viele Arbeitsschritte erfordern. Das liegt daran, dass ich nicht immer zu 100% konzentriert bei der Sache bin. Üblicherweise höre ich nebenher Hörbücher und bin dann so vertieft in die Geschichte, dass ich alte Transuse garantiert mindestens einen wichtigen Arbeitsschritt auslasse.

Irgendwann hab ich mich dann aber doch mal drangewagt, und bin mehr als happy mit dem Ergebnis.

Auf den Fotos sind Skippy Nummer 2 und 3 zu sehen. Die erste habe ich, total happy darüber, dass ich es endlich auf die Reihe gekriegt habe, am ersten Abend neben mir auf der Couch sitzen gehabt, um immer wieder selbstvergessen drüberzustreicheln. Bekloppt, ich weiß. Aber sie ist seitdem ein treuer, täglicher Begleiter und inzwischen auch schon wieder recht abgenudelt und völlig foto-untauglich. 


Was die Tasche für mich so perfekt macht, ist zum einen die Größe. Sie sieht nicht nach Koffer aus, aber es passt abartig viel rein. Ich schleppe immer extrem viel unnützes Zeug mit mir rum und brauche daher Stauraum :) Zum anderen ist für mich gerade die vorn aufgesetzte Beuteltasche Gold wert. Die ist ja durch die Gummizug und die KamSnap gleichzeitig irgendwie zu und offen. Autoschlüssel rein und raus ohne hinzugucken oder die Tasche von der Schulter zu nehmen find ich schon praktisch. Gerade weil ich immer soviel Kram dabei hab, finde ich es stressig auf dem Boden der Tasche nach den Schlüsseln tasten zu müssen. Ein schönes Innenleben mit noch einer versteckten Tasche gehört auch noch dazu. 

Die gelb-orange-grüne Tasche mit den schönen Retrostöffchen hat auch schon eine neue Besitzerin bekommen, die jetzt hoffentlich genauso happy mit ihrer Skippy-Tasche ist wie ich mit meiner.

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So

04

Okt

2015

Wichteln, die erste

Jetzt mach ich also doch wieder bei einem Wichtelpaket mit. Trotz der schlechten Erfahrungen, die ich damit schonmal gemacht habe... Man gibt sich Mühe, hängt sich rein, und bekommt selbst irgendwelchen lieblosen Schrott. Das kommt sicher einigen bekannt vor.  Die Damen meiner neuen Wichtelrunde sind mir jedoch alle mehr oder weniger bekannt, und so war das Risiko, bei diesem Wichtelpaket mitzumachen, überschaubar.


Jeder Teilnehmer formuliert drei Wünsche, von denen einer erfüllt wird. Man bekommt also, was man wirklich möchte und wird dennoch überrascht. Die Teilnehmer werden bunt gemischt und mein Los fiel auf Appelkatha, die sich unter anderem das hier wünschte: 

"Eine Tasche, die ich gut mit an die Arbeit nehmen kann. D.h. es sollte ein A4-Block reinpassen und sie sollte eine Innentasche (oder eine sinnvolle Unterteilung) für Schlüssel haben. Gerne schlicht und stabil, da ich dazu neige, meine Taschen sehr schwer zu beladen."

Nach ein bisschen Recherche auf Kathas Blog wußte ich, dass sie es nicht so bunt mag, und meist Jeans trägt. Die ein oder andere Schwalbe habe ich auch schon hier und da aufblitzen gesehen... ;)

Ganz ohne Farbe gehts aber auch nicht, und so ist das Innenfutter der Tasche bunt gepunktet.

Und eine stabile Innentasche darf natürlich auch nicht fehlen, ich selbst hasse es auch, wenn ich jedesmal den Grund der Tasche nach dem Autoschlüssel abtasten muss.

Gefüllt mit Keksen und einer Karte ist die Tasche dann so zur Post gegangen. Ich hoffe, Katharina freut sich und bin selbst schon mordsmäßig gespannt, was das Hauptstadtmonster Franzi für mich auf den Weg gebracht hat.

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Di

01

Sep

2015

Nordisch, uh uh uhhh!

Na huch, hier muss man ja schon den Staub wegpusten ... Sorry, die Blogpflege stand in letzter Zeit nicht ganz oben auf meiner Prioritätenliste. Heute will ich aber mal ein Stündchen investieren und ein bißchen von dem zeigen, was mich in der vergangenen Woche so beschäftigt hat.


Schon ganz lange gefallen mir Kindershirts, wie sie von den skandinavischen Labels verkauft werden. Selber genäht hatte ich solche bislang nie. Bündchen annähen war irgendwie immer einfacher, als mit Jerseystreifen zu säumen, und ich gehe da ja schon meistens den Weg des geringsten Widerstandes. Leicht verständlich Anleitungen dazu gibts aber im Netz zuhauf (ich empfehle an dieser Stelle das kleine Kragenlatein von HHL, falls es jemanden gibt, der das noch nicht kennt). Also hab ich mich nun doch mal getraut und ein Langarmshirt genäht. Der Schnitt ist übrigens aus Ottobre 06/2013.

Böse Zungen behaupten ja, dass diese Shirts immer ein wenig nach Schlafanzug aussähen. Nun, was das angeht sind meine Kinder hartgesotten. Meist auffällig bunt gekleidet wurde mein Großer vor ein paar Jahren einmal in einem Restaurant von einem anderen Kind erst angestarrt, dann hörten wir, wie das Kind am Nebentisch seine Eltern fragte "Was hat der denn an?" Die Mutter beruhigte das Kind indem sie antwortete "Der kommt bestimmt von der Fasnet". 

Öhm, nö, das war kein Kostüm. Wir laufen eigentlich immer so rum. Und ja, wir wohnen sehr ländlich. ;)

Das zweite Shirt, zum Geburtstag für meinen Neffen, flutschte schon besser. Vielleicht hätte ich am Rechner die Seite mit der Anleitung offen lassen sollen, und auch beim zweiten Shirt noch ab und an mal draufschauen, denn - schwupps, schon hatte ich den Jerseystreifen auf der falschen Seite angenäht. Leider typisch. Nochmal abschneiden? Mh, dann wird vielleicht der Ausschnitt zu groß und labberig... Egal, ich näh das jetzt so fest. Und siehe da, das Endergebnis unterscheidet sich kaum vom ersten Shirt. 


Das wirklich Gute dabei ist aber, dass ich damit das einzig wirkliche Problem beim Nähen umgehen kann: Beim Schließen der Schulternaht über den Jerseywulst steigt meine Ovi nämlich aus. Beim Lesen der Kommentare zu Susannes Tutorial hab ich schnell gemerkt, dass das nicht nur mir so geht und so manch andere vor dem gleichen Problem steht. Näht man die Schulternaht vom "aussen", also vom Ärmelansatz her, verschiebt die Maschine den Jerseystreifen so sehr, dass der Kragen an der Stelle später nicht mehr aneinandertrifft. Auch eine Sicherungsnaht hat da nix genützt. Beim Versuch die Schulternaht von "innen" her zu schließen, also beginnend beim Kragen, hat die Maschine gleich gestreikt. Immerhin sind es auch 8 Lagen Stoff, über die da drübergerattert werden soll. (2 Lagen Jersey von Vorder- und Rückenteil, plus der Einfassstreifen, der hier jeweils dreifach liegt - das Ende wird ja nach innen gesteckt)


Mit der "Falschrum-Methode" spart man sich immerhin zwei Stofflagen, was meine Ovi extrem zu schätzen weiß und nun dienstbeflissen ihre Arbeit verrichtet. Wer auch mal falschrum will, für den zeig ich es hier nochmal im Detail.

Bündchenstreifen (ca. 3,5 cm breit) rechts auf rechts an die Halsöffung nähen.

Das Shirt liegt unten, der Einfasstreifen oben, damit dieser beim Annähen ordentlich gedehnt werden kann.


Jetzt den Streifen nach innen umschlagen, die Ovinaht liegt dabei nach oben geklappt.

Von der rechten Seite her mit einem Geradstich drüberrattern.


Wenn man die Halsöffnung jetzt schließt, ist der mit Jerseystreifen gesäumten Kragen angenehm dünn, sodass die Overlock das Schließen der Schulternaht (bzw. Seitennaht, denn bei den Ärmeln ist es ja das Gleiche) locker schafft. 

Am Ärmel sieht es dann so aus. Klar ist innen nun der Abschluss des Einfassstreifens nicht gesäumt oder verdeckt. Da der aber auch nicht ausfranst, ist das ja völlig gleich.


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So

11

Jan

2015

Tschilp!

Jetzt wird es aber allerhöchste Zeit, ins neue Jahr zu starten! Ich hatte eine sehr schönes, entspanntes Weihnachtsfest mit ganz viel Zeit für die Familie, so wie es sein soll. Auch der Jahreswechsel war eher gemütlich, mit Raclette und Spielen.

Das Blogjahr starte ich damit, euch noch ein kleines Geschenk für eine junge Dame zu zeigen, dass an Weihnachten den Besitzer gewechselt hat. Eine Tschilp-Brosche, ca. 6 cm groß. Die Von-Hand-Näherei hat mich die ein oder andere Synapse gekostet, so dass dieser Vogel wohl ein Einzelstück bleiben wird. ;)

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Mi

19

Nov

2014

Gut vorbereitet...

Ganze Berge mit fleece-gefütterten Beanies, nochmal soviel ungefütterte und kleine Babymützchen, Schals, Hosen, Shirts, Kissen, Kuscheltiere, Babyrasseln, Wimpelketten, Schlüsselbänder... eben alles für ein buntes Kinderleben habe ich für den ersten Weihnachtsmarkt in diesem Jahr vorbereitet.  Samstag und Sonntag findet in Röhrenmoos das Wintererwachen statt, für mich ganz klar einer der schönsten Märkte in der Region.

Ich freu mich, auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein!

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Sa

08

Nov

2014

Ein liebes Fuchsgesicht

Ein liebes Fuchsgesicht habe ich mir heute genäht, nach dem Freebook "Baby-Foxy-Kuschelkissen" von NiKidz. Das fertige Kissen ist ca. 40 cm breit, bietet also ordentlich Kuschel-Angriffsfläche. Und weil ich mich gleich ein bißchen in den Fuchs verliebt habe, gehe ich gleich nochmal Fleece zuschneiden.

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Di

04

Nov

2014

Ri-Ra-Rasselwolke

Überall durch Netz geistern zur Zeit die Stoff-Abbau-Projekte. So richtig anfreunden kann ich mich damit nicht, ich befinde mich noch immer in der Stoff-Aufbau-Phase  ...und werde damit vermutlich auch nie fertig. :)

Projekte, um die Restekiste ein bißchen leichter zu machen, sind aber immer gern gesehen, und so bin auch ich immer auf der Suche nach Nähideen, die sich mit fitzefatzekleinen Reststücken umsetzen lassen.


Sehr süß, einfach und schnell gemacht ist so eine Wolke mit buntem Stoffregen.  Außerdem ist das auch ein super Geschenk für Kleinstmenschen, denn die lieben bekanntermaßen solche Bänder zum Nasslutschen.

Zuerst werden zwei Wolkenteile ausgeschnitten, eine Vorder- und eine Rückseite. Wer nicht so gut ist im Freestyle-Wolken-zeichnen, darf gerne meine Vorlage benutzen, die ich hier zum Download bereitgestellt habe.

Ich habe weißen Sweat genommen, und zwar die linke Seite, da die kuscheliger und wolkeliger ist (und den Sabber besser aufsaugt). Den Mund mit Bleistift auf den Stoff vorgezeichnet und mit der Maschine zweimal nachgenäht. Zweimal, weil die Naht im der weichen Sweat-Rückseite so einsinkt und dann besser erkennbar ist. Die Augen habe ich mit KamSnaps gemacht.

Die Wolkenteile sehen nach dem Zusammennähen und Wenden dann so aus. Die Form hat mir eigentlich auch vor dem Wenden schon gefallen, dass man die Naht sieht, finde ich jetzt gar nicht störend und die Wolkenform kommt dadurch schöner raus. Die nächste werd ich wohl mal so nähen. Filz wäre dann das Material der Wahl, dann franst dann auch garantiert nix mehr (guter Kunstfilz ist übrigens bis 40° waschbar). Als Stoffalternative ist auch Molton gut geeignet und eine kunterbunte Rückseite steht der Wolke bestimmt auch gut. Am unteren, geraden Teil bleibt eine recht große Öffnung, hier werden dann die Regenbänder eingesetzt.

Jetzt ist es Zeit, die Kiste mit den Jerseyresten auszukippen. Mit der Schere werden längs zum Fadenlauf (praktisch, denn die Stücke bleiben eh immer übrig) Streifen von ca. 15 cm Länge geschnitten, in einer Breite von ca. 1,5 cm. Wie gesagt, Pi mal Daumen. Die Streifen an einem Ende ein bisschen einrollen und einen Knoten reinmachen. An einem durchschnittlichen Fernsehabend kann man davon schon so 50 Stück vorbereiten. Am schönsten sind dafür natürlich garngefärbte Stoffe, aber das sind ja in der Regel nur die Ringeljerseys - und die anderen tuns auch. 

Jersey rollt sich ohnehin gerne ein. Hilft man da ein wenig nach - am unteren Ende vor dem Knotenreinmachen und am oberen Ende vor dem Annähen - wird man auch in der Bändelmitte die unbedruckte Rückseite nicht sehen.


Dann habe ich mir einen Streifen festen Stoff gesucht (ich habe auch den weißen Sweat genommen) und eine Handvoll Bänder dicht an dicht nebeneinander auf den Streifen genäht. Die genaue Menge ergibt sich aus der Größe der Öffnung, die die Wolke noch hat, denn dort wird der Streifen später eingesetzt.

Der Grund, warum ich die Jerseybänder auf einen extra Streifen nähe, anstatt sie beim Schließen der Wolke mitzufassen, ist ganz einfach: Hier kann ich drölfzigmal hin- und hernähen, bis die Bändern bombenfest sitzen. Babys haben oft nicht nur unglaublich viel Kraft in den Händen, sie haben auch einen unglaublich starken Willen, wenn es um das Abreissen von Bommeln, Bändern oder Schildchen geht. 

Die Wolke wird jetzt leicht mit Füllmaterial gefüllt, ich nehme dafür Hohlfaserbällchen aus Polyester. Außerdem schiebe ich eine Rassel mit rein, bevor ich den Streifen mit den Bändeln einsetze und die Wolke mit einem Gradstich schließe. Auch das Garn sollte reissfest und belastbar sein, und den energischen Babyhänden Widerstand bieten. Einen sehr guten und ausführlichen Blogpost über den Unterschied, den ein gutes Garn ausmacht, hat Barbara hier geschrieben

Ja und dann? Fertig! Und weil heute Dienstag ist, schicke ich die Wolke gleich noch zum Creadienstag und zum Kiddikram

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Do

02

Okt

2014

Knickerbocker

Der Pumphosenschnitt "Frida" ist mein totaler Lieblingshosenschnitt, so schnell, so einfach, soooo gemütlich! Die großen Taschen, in kleinen Größen gerne auch nur einseitig ausgenäht, bieten total viel Platz für all die Sachen, die Kinder unterwegs so aufsammeln und ganz dringend mitnehmen müssen. Ich hab daraus nun eine Freestyle-Knickerbocker-Version genäht für den kleinen Braunbär.


Dazu habe ich einfach 10 Zentimeter von der Beinlänge weggenommen und dafür die Bündchen um 10 cm verlängert. Und weil ich immer denke, die genähten Sachen könnten nicht passen, habe ich sie auch diesmal aus Versehen eine Nummer zu groß gemacht. Fünf Zentimeter darf das Kind also erstmal locker noch wachsen, bevor man überhaupt sieht, dass es eine Knickerbocker ist. Und Babyspeck sollte er nach Möglichkeit auch nicht verlieren.

Den schwarzen Breitcord habe ich geschenkt bekommen, und ehrlich gesagt: Ich steh total drauf. Überhaupt Cord, hach. Umso blöder, dass ich damit immer Probleme beim Verarbeiten habe. Die Schnittkante franst oft schneller aus, als ich Nähen kann und die Ovi fasst - besonders in Rundungen - nur die äußeren 2-3 Millimeter. Ganz schlechte Voraussetzungen für eine stark beanspruchte Jungshose. Mal gucken, vielleicht lern ich das ja noch.

Im Liegen kann man erahnen, wie die Hose sitzen soll. Ich war noch kurz versucht, im Photoshop die Flecken wegzustempeln, die der Sohnemann sich auf den Body geschmiert hat, aber so ist es authentischer ;)


Eine, wie ich finde, auch superschöne Cordhose gibts übrigens hier zu sehen.

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Fr

19

Sep

2014

Need a hug?

Endlich habe ich mal was ganz für mich alleine genäht: Einen HUGBOY. Naja, gut, nicht ganz für mich alleine. Ich habe Kinder, und wer Kinder hat, der weiß: Kaum etwas gehört einem jetzt noch ganz allein. 

Ich erwähne das auch nur so, weil es den HUGBOY nicht im Shop geben wird - Markenrecht ick hör dir trapsen...

Auf die Idee dazu bin ich gekommen, als ich auf stoffn den Entwurf für das Tapedeck-Kuschelkissen von bamo gesehen habe: www.stoffn.de/artikel/mixtape.html, das ich einfach ganz großartig finde. Für den privaten Gebrauch kann dieses Stöffchen übrigens bei stoffn bestellt werden. Wer also schon ein frühes Weihnachtsgeschenk für einen Musikfreak sucht...

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Mo

01

Sep

2014

Meine Freundin Miffy

Seit ein paar Tagen füllen Lebkuchen und Spekulatius die Supermarktregale und damit, würde ich mal sagen, ist die Sommerpause definitiv vorbei. Das Wetter hat ja ohnehin schon vor einer ganzen Weile beschlossen, dass jetzt der Herbst dran ist. Die Kindergartenferien sind auch vorüber und zumindest das große Kind ist jetzt schonmal wieder "aufgeräumt". So zum Sommerausklang gibts aber zum Glück trotzdem noch ein paar Highlights, über die man sich freuen kann. Ein vollbehangener Zwetschgenbaum vorm Haus zum Beispiel. Und auch Flohmärkte haben gerade wieder Saison. Auf einem besonders schönen war ich am letzten Wochenende, und eines der Schätzchen, die ich nach Hause getragen habe, ist ein altes Lottino-Spiel mit Illustrationen von Dick Bruna. 

Wer den jetzt nicht kennt: Dick Bruna ist quasi der Papa von Miffy und schon ganz, ganz lange einer meiner Helden. 

Miffy ist übrigens auch schon ein richtig alter Hase, seit 1955 gibt es sie. Und auch Dick Bruna hatte vor ein paar Tagen Geburtstag, seinen 87. Den Illustrationen sieht man ihr Alter nicht an, für mich sind sie zeitlos. Schlicht, schön und einprägsam. 

Ganz besonders freut es mich dann, wenn mir auf einem Flohmarkt etwas so Schönes wie ein 30-Jahre-alter Miffy-Stoff in die Hände fällt. Nach Hause getragen, gewaschen, und immer wieder drübergestreichelt. Bis dann irgendwann die Hemmungen fallen und ich zur Schere greife. Entstanden sind große, kuschelige Kissen mit meiner Freundin Miffy.

Jetzt im Shop.

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So

11

Mai

2014

Fridas unters Volk und ein sehr später 12tel-Blick

Mein zuletzt genähtes Stückchen - eine Frida-Hose - schlägt gleich zwei Fliegen miteiner Klappe. Zum einen habe ich es endlich mal wieder geschafft, was für eins meiner eigenen Kinder zu nähen. Das ist schon eine große Ausnahme, da die meisten Sachen immer gleich wieder weg sind. Und zum anderen erfüllt es mich mit tiefer Befriedigung, etwas komplett aus Resten herzusstellen. Die große Tüte mit den Jerseyschnipseln ist zwar immernoch randvoll, aber dass ich für diese Hose keinen "richtigen" Stoff anschneiden brauchte, freut mich richtig. 

Und auch meine kleine Nichte hat zu Ostern eine Frida im Nest gehabt. Pink, Prinzessin, Fillypferd - der lässige Hosenschnitt macht den Stoff für mich ein bißchen erträglicher. Mit so richtigem Mädchenkram stehe ich halt doch irgendwie auf Kriegsfuß.

Achja, und  dann war da noch der 12tel Blick, ein Fotoprojekt von Tabea Heinecker.

Der vierte Blick in den Garten (jaja, der gehört eigentlich noch in den April) ist grün, grün, grün. Alles wächst und blüht und sieht daher von ganz alleine aufgeräumt aus.

Ganz anders der Blick in mein Arbeitszimmer, wo ich allein in diesem Monat wieder mindestens zwei Stunden lang fluchend nach irgendwelchen Sachen gesucht habe, die ich dann doch nicht gefunden habe. Ich habe einfach zuviel Kram, die ich immer von A nach B schichte, wenn ich was brauche. Oder anders gesagt: Das Zimmer ist zu klein. Das ist natürlich jammern auf hohem Niveau, denn immerhin habe ich ein eigenes Arbeitszimmer, das kann ja auch nicht jeder von sich behaupten. Aber 2,5 Quadratmeter sind für jemanden, der von zu Haus arbeitet und dann noch ein raumgreifendes Hobby wie das Nähen hat, doch etwas beengt.

Die Lösung des Problems steckt noch in der Planungsphase, es wird noch eine Weile eng und unordentlich bleiben, aber ich arbeite dran.

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So

27

Apr

2014

Das kleine Kuscheln

Auch wenn hier gerade nicht viel gezeigt wird, genäht wird trotzdem. Leider bin ich mit dem Fotografieren sehr nachlässig, und die meisten Sachen sind schon wieder weg, bevor ich ein Foto davon machen kann. Bei den Kinderkissen war ich diesmal schneller, diese vier kleinen Kuschelstückchen sind ganz neu entstanden. Alle vier haben einen verdeckten KamSnaps-Verschluss - sind also von beiden Seiten gleich kuschelig.

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Mi

19

Mär

2014

Und jetzt alle so: Awww

Und jetzt also ein Waschbär. Einigen meiner Finn-Fuchs-Probenäherinnen gegenüber hatte ich es ja schon erwähnt: Auch der Waschbär wird wieder ein eBook werden und muss ausgiebig getestet werden. Ich würde mich sehr freuen, wenn die gleichen Damen wie schon beim Fuchs sich nochmal die Mühe machen würden, um auch diesen kleinen Kerl probezunähen. Ich schreib euch in den nächsten Tagen einfach nochmal an.

 

Einen Namen hat der Waschbär auch noch nicht, mir gefällt Waldemar. Vielleicht hat ja einer/eine von euch dazu noch eine gute Idee? Und ab damit zum Kopfkino.

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Fr

14

Mär

2014

Pilzkissen

Einer spontanen Eingebung folgend habe ich mir einen Kuschelpilz genäht. Das Ergebnis wäre vermutlich ein klein wenig überzeugender ausgefallen, wenn die Polka Dots nicht so klein wären. Vielleicht wäre sogar ein roter Stoff mit applizierten, verschieden großen Punkten besser gewesen. Nächstes Mal. Oder mag sich sonst jemand daran versuchen?

Eine kleine Zeichnung für die Vorlage zu machen war gar kein Problem. Das Ganze auf A3 zu zeichnen war viel schwieriger, erst beim 4. oder 5. Anlauf stimmten die Proportionen.

Vorlage zerschneiden und alle drei Schnittteile mit Nahtzugabe ausschneiden.

Auf die Unterseite des Huts habe ich im gleichen Farbton "Lamellen" genäht, die den Pilz ein bißchen plastischer wirken lassen sollen.

Einmal linksrum, einmal rechtsrum - Stiel und Unterseite des Pilzes.

Jetzt nur noch den Fliegenpilz-Stoff annähen, die beiden Teile rechts auf rechts schließen und den Pilz mit Watte füllen. Die schwarzen Malereien auf der Tischdecke sind übrigens das Ergebnis einer Versuchsanordung: Ein Kleinkind und ein Edding ca. 3 Minuten unbeaufsichtigt im gleichen Zimmer.

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Do

06

Mär

2014

Lieblingshose

Die Lieblinsghose vom Büps hat ein Loch, besser gesagt ein durchgewetztes Knie. Das Lieblingshosen nicht so leicht zu ersetzen sind, versteht sich von selbst. Beim schmalen Kind umso mehr, da nur wirklich eng geschnittene Skinny-Mädchenjeans richtig passen. Solche zu finden, die dann auch weder herzförmige Taschen, Stickereien oder rosa Ziernähte haben, ist nicht so leicht, vor allem nicht, wenn man nicht in konventionellen Klamottenläden kaufen möchte.

Seit einer Woche höre ich jeden Morgen beim Anziehen des Ersatz-Beinkleids ein vorwurfsvoll gemurmeltes "Das ist NICHT meine Lieblingshose." Die Flickerei derselben hatte ich eine ganze Weile vor mir hergeschoben, da mir eigentlich so etwas hier vorschwebte: ein Kniemonster. Dafür muss man allerdings die Seitennähte auftrennen - mir als bekennder Pfuscherin war das zu aufwändig, krieg ich ja nie wieder sauber zu.

Die Übersprungshandlung war dann, das Stück Hose mit dem Loch erstmal rauszuschneiden, am anderen Bein gleich mit. Aus alten Jeansresten werden zwei Stücke gleicher Breite, allerdings 5 Zentimeter länger, zugeschnitten. Die originalen Jeansnähte aus den Reststücken können gleich drin bleiben, sieht authentischer aus.

Die kleinen Reststücke vom Skull-Stoff, der mal ein Kindershirt vom Flohmarkt war, und der auch schon für Mütze und Handschuhe herhalten musste, haben gerade gereicht für zwei Patches, die ich mit Geradstich auf die Vorderseiten aufgenäht habe. Die Flicken nur noch mit der Ovi zum Kreis schließen und in die Hosenbeine einsetzen. 

Das ging nicht nur ratzfatz, es hat die Hose auch gleichzeitig um ein par Zentimeter verlängert. Vom Coolness-Faktor mal ganz zu schweigen.

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So

02

Mär

2014

Büps im Wolfspelz, Teil 2

Jetzt ist die Fastnet schon fast wieder vorüber, das spektakuläre Wolfskostüm bereits mehrfach zum Einsatz gekommen, und ich muss mich sputen, den zweiten Teil der Anleitung hier endlich mal zu posten.  Wo waren wir stehengeblieben?


Den Wolfsschwanz habe ich nach Augenmaß doppelt im Stoffbruch zugeschnitten, rechts auf rechts zusammengenäht und nach dem Wenden unterhalb des Reißverschlusses eingesetzt. Er sitzt ein bißchen zu tief, da der Reißverschluss so lang ist, aber egal. Jetzt kann man das Kostüm rundum schließen, beginnend mit den innereren Beinnähten. Die Kapuze habe ich nach dieser Anleitung zugeschnitten. Kapuzen sind normalerweise eine richtige Hürde für mich, diese hier hat überraschenderweise gepasst. Die Ohren habe ich von Hand aufgenäht.


Wer jetzt mitgedacht hat (was ich beim Nähen nicht getan habe), wird merken: Reißverschluss am Rücken und Kapuze - das wird aber eng. Stimmt. Rein ins Kostüm hab ich das Kind mit akrobatischem Eifer noch bekommen, raus nicht mehr. Zu zweit haben wir am ihm gezogen, gedrückt und geschoben. Schultern voran, Popo voran, Kopf voran, der Büps hat festgesteckt. Die Fotos oben sind gemacht worden, bevor er schniefend gefragt hat, ob er jetzt für immer im Wolfspelz beliebn muss, sogar an Weihnachten. 

Das Kostüm habe ich zwar etwas größer geschnitten, quasi zum Mitwachsen, eigentlich hatte ich mir dabei aber vorgestellt, dass das Kind außerhalb des Pelzes wächst. Half alles nicht, also zur Schere gegriffen und die Kapuze am Hinterkopf neben der Naht aufgeschnitten. Auftrennen wäre gar nicht gegangen, zum einen ist es keine so gute Idee, mit einem Nahttrenner am Kopf einen zappelnden Kindes zu hantieren, zum anderen sind Covernähte echt blöd aufzutrennen. Der Schaden war alles in allem aber überschaubar. Später habe ich einen Klettverluss an die beiden hinteren Kapuzenteile genäht, das Fell verdeckt Nähte sehr gut, und so ist von der Pfuscherei gar nichts mehr zu sehen.

Eine größere Herausforderung war dann noch die Wolfsmaske, denn das Kind hatte ja ganz genaue Vorstellungen davon, wie ein Wolf auszusehen hat. Alle Vorlagen, die ich mir so ergoogelt hatte, fand ich blöd. Dazu kommt, dass die Ohren ja schon an der Kapuze festgenäht waren, eine Maske ohne Ohren trotzdem nach Wolf aussehen zu lassen war gar nicht so einfach. Etliche Zeichnungen hatte ich wieder verworfen, bis diese hier mir dann gefallen hat:

Da das Fell von innen recht kratzig und steif ist, habe ich ein Jerseyfutter auf die Innenseite genäht. Das hatte außerdem den Vorteil, dass ich das Gummiband zwischen den Lagen fassen konnte, anstatt es seitlich anzunähen. Die Löcher für die Augen habe ich zum Schluss erst als Kreise mit der Maschine genäht und dann mit einer kleinen, spitzen Schere ausgeschnitten. 

Fertig geworden bin ich damit abends um 11, am Tag vor dem Faschingsball im Kindergarten. Timing, würde ich sagen ;) Und ab damit zum Kopfkino.

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Di

25

Feb

2014

Büps im Wolfspelz, Teil 1

Grimms Märchenwelt war die Vorgabe, die der Kindergarten in diesem Jahr für die Faschingskostüme der Kinder gesteckt hat. Eine herbe Enttäuschung für den Büps, der daraufhin feststellen musste, dass weder Batman noch Spiderman, nicht mal eine einzige Star-Wars-Figur aus Grimms Märchen stammt. Ich meine, was bleibt da noch? Street Credibility ist auch bei den unter 5jährigen nicht zu unterschätzen. 

Mit Engelszungen habe ich versucht, ihm den gestiefelten Kater und den Froschkönig schmackhaft zu machen, ohne Erfolg, nicht cool genug. Auf einen Wolf konnten wir uns dann aber einigen.

Den Wolfspelz habe ich bei Buttinette bestellt, ein recht steifes, graues Kunstfell, das aber aussen flauschig weich ist. 1,5 m reichen locker für eine Größe 116/122.


Als Schnittmuster-Vorlage habe ich das Halloweenkostüm vom vorigen Jahr genommen, ein Skelettanzug vom Discounter. Mit reichlich Nahtzugabe habe ich die Umrisse des Overalls (ohne Ärmel) auf die Rückseite des Fells gezeichnet. Rechte und linke Seite werden je zweimal zugeschnitten.


Die Vorderseite wird bis zum Schritt zusammengenäht, in die Rückenteile hab ich einen langen Reißverschluss eingesetzt. Für das helle Bauchfell des Wölfchens habe ich hellbeigen Fleece im Stoffbruch zugeschnitten und mittig aufs Vorderteil genäht. 


Die Ärmel habe ich von einem gut sitzenden Langarmshirt abgenommen und die die Schulteröffnung eingepasst. An den unteren Ärmelenden habe ich ein Gummiband festgenäht, damit der Ärmel später nicht übers Handgelenk rutscht.

Die erste Anprobe nach dem Schließen der Schulternähte. Es sitzt reichlich, würde ich sagen. Ab hier gings dann eigentlich rubbeldiekatz mit dem Kostüm. Seitennähte und Innenbeinnaht schließen - jetzt fehlt nur noch der Wolfskopf.

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Fr

31

Jan

2014

Ein dickes Dankeschön

Ein ganz besonders dickes Dankeschön geht heute an alle meine fleissigen Probenäherinnen, die in den letzten 8 Tagen die Nähanleitung und das Schnittmuster Finn Fuchs auf Herz und Nieren getestet haben. Mit eurer Hilfe habe ich die letzten Fehler ausbügeln können und noch den ein oder anderen hilfreichen Tipp hinzufügen können.

 

Dankeschön an Anja, für ihr traumschönes Füchschen!

Dankeschön an Sissi, für ihre Gebrüder Finn!

Dankeschön an Tina, die gleich eine ganze Fuchsfamilie genäht hat!

Dankeschön an Barbara, die einen ganz persönlichen Finn Fuchs gezaubert hat!

Dankeschön an Simone, die zusätzlich zum Finn Fuchs noch einen Polarfuchs und einen"Wolfsfuchs" genäht hat!

Dankeschön an Miriam, die mit ihrer Füchsin ein kleines Fräulein glücklich gemacht hat!

Dankeschön an Christine, die einem ihrer Füchse einen kleinen Babyfuchs auf den Bauch appliziert hat! 

Und hier noch die Nachzügler: Dankeschön an Tanja, für ihren knuffigen Fuchs!

Und nicht zuletzt vielen Dank an Katha, die auch gleich drei Füchse genäht hat!

Danke an euch alle, ihr seid toll!

Das eBook Finn Fuchs ist ab sofort hier im Shop erhältlich. 

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Fr

24

Jan

2014

Es geht los...

Finn, der Fuchs, wäre dann jetzt soweit und freut, sich von euch getestet zu werden. Acht fleissige Probenäherinnen haben eine mail mit dem Schnittmuster bekommen, ich warte gespannt auf eure Umsetzungen und Anregungen! Für alle, die keine mail bekommen haben: Nicht traurig sein, es waren einfach zu viele. Ich habe mich aber sehr, sehr über euer Interesse am Füchschen gefreut! Und ganz bald ist er dann auch für alle da.

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Mi

22

Jan

2014

Probenäher gesucht!

Erinnert ihr euch an den hier?

Ich suche nun zuverlässige Probenäher-/innen füer Finn Fuchs. Ich habe den Schnitt nochmal ein wenig verändert, so dass er wirklich einfach und schnell zu nähen ist. Trotzdem wäre es schön, wenn ich sowohl Nähanfänger als auch Fortgeschrittene bzw. Nähprofis unter den Testern hätte.

 

Bedingung ist, dass ihr Zeit habt, in den nächsten 7-10 Tagen ein Füchslein zu nähen und mir Feedback und Bilder zukommen zu lassen. Hilfreich ist es natürlich, wenn ihr die dafür nötigen Sachen bereits zu Hause habt. Ihr benötigt Stoff eurer Wahl (Farbrange Orange-Rot-Braun), weißgrundigen bzw. hellen Stoff für Gesicht und Schwanz, Bügelvlieseline, KamSnaps (in Braun oder Schwarz) oder Sicherheitssteckaugen und Füllmaterial.

 

Am besten geeignet zum Füllen sind PES - Polyesther-Hohlfaserbällchen. Das ist die Füllung der 0,79 Cent-Krakris-Kissen vom Möbelschweden. Bastelwatte ist nur bedingt geeignet, sie verdichtet ungleichmäßig.

 

Also, wer hat Zeit, Lust und mag Füchse?

Bewerbungen gerne per mail an: mambapferd (ät) gmail.com

 

Edit: STOP! Danke für eure mails, ich melde mich ganz bald!

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Sa

18

Jan

2014

Schnarchnase

2014 komm ich irgendwie nicht so richtig in die Gänge. Seit dem Jahreswechsel schnupf ich mich antriebslos durch einen Tag nach dem anderen. Nach 5-wöchiger Weihnachtspause (öhemm) hab ich es jetzt auch geschafft, den Shop wieder zu eröffnen. Ich weiß, dass macht nicht den Eindruck, als wolle ich tatsächlich was verkaufen.

Aber genäht habe ich, immerhin das.

Der Rautenstoff ist von Stoff&Stil und unglaublich flauschig.

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Mo

16

Dez

2013

Ovinaht sichern

Meine Overlock-Maschine habe ich noch nicht sehr lange, liebe sie aber heiß und innig. Sie war ein Geschenk des Himmels ;) - Tausend Dank dafür!

Als Anfänger habe ich mich zuerst ein wenig schwer getan, das erste Einfädeln hat gut 20 Minuten gedauert. Auch beim Sichern der Ovinähte war ich zunächst ratlos. Muss man das überhaupt? Als Profi-Googler hatte ich ganz schnell zwanzig verschiedene Antworten: Die Enden per Hand vernähen, mit der normalen Nähmaschine im Zickzack drüber, die Fadenenden mit einer Stopfnadel in die Naht einziehen, den Stoff wenden und nochmal ein Stück in die entgegengesetzte Richtung nähen... das sind so die gängigen Methoden. 

 

Für mich hat sich eine andere Möglichkeit als die einfachste rausgestellt, und die mag ich euch kurz zeigen. Vielleicht sucht ja noch die eine oder andere nach einer simplen Lösung.

Ich ziehe das Nahtende ein wenig lang und schneide es auf ca. 2-3 cm zurück.

Wenn man jetzt wieder ein wenig zieht, ergeben sich zwei lange und zwei kurze Fäden.

Die beiden langen Fadenende verknote ich zweimal, die kurzen Enden werden also mit eingeknotet. Das wars auch schon. Hält supersicher, ergibt keine dicken Nahtbobbel und geht ratzfatz.

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Do

28

Nov

2013

Darf ich vorstellen:

Darf ich vorstellen: Finn Fuchs. 

Da ich Füchse (Füxe!) fast noch lieber mag als Eulen, lag es nahe, auch mal einen Fuchs zu nähen. Grundlage für den kuscheligen Finn waren meine Zeichnungen von merkwürdig aussehenden Tierchen, die ich in unbeobachteten Momenten in meinen Kalender kritzel. Aus diesem Fundus habe ich früher schonmal geschöpft, um dem Büps einen skurrilen Hasen zu nähen. (Bei Gelegenheit zeig ich mal ein Foto.) Die Kladde mit den Zeichnungen lag nun ein paar Jahre unbeachtet hier herum, bis ich auf der Suche nach einem schönen Fuchsgesicht war.

 

Die Handzeichnungen habe ich digitalisiert und ein Vorab-Schnittmuster draus gemacht. Da hat zwar ganz gut geklappt, aber ich musste doch einiges improvisieren. Der Schwanz zum Beispiel ist größtenteils von Hand angenäht. Im dicken Kuschelfleece liessen sich die Stiche zum Glück gut verbergen. Für Nähanfänger ist das aber eine knifflige Stelle und es gibt eine ganze Menge Verbesserungsbedarf am Schnitt. Oder sagen wir: Vereinfachungsbedarf. Der Ehrgeiz ist momentan da, den Schnitt zu verbessern und ein eBook draus zu machen. Mal schauen, wie lang die Laune anhält. 

Beim Fotografieren hatte ich dann noch mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Der kleine Bär kam über mein Setup wie Godzilla über Tokyo.

Eigentlich wollte ich ihn ja gar nicht hergeben, meinen Fuchs. Ist ja der erste, der Protofuchs, sozusagen. Aber wie das so ist, hatte ich ihn mitgenommen auf den Markt, nach Röhrenmoos, damit der meinen anderen Schönigkeiten am Stand Gesellschaft leistet. Und zack, weg war er. Liebe auf den ersten Blick bei einem jungen Frollein. Bei ihr im Kinderzimmer hat er´s sicher gut.

 

Mach ich eben noch mehr.

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Di

19

Nov

2013

Tauchstation

Jetzt war es schon ganz lange ruhig hier, momentan fehlt mir einfach die Zeit und die Muße, mich abends nochmal an den Rechner zu setzen und was zu posten. Die letzten Vorbereitungen für den Markt am Wochenende laufen - siehe auch das Foto mit dem Stapel Fridas, den ich gestern/heute produziert habe - und so ist jede Minute, die die "echte" Arbeit mir lässt, mit Nähen verplant. 

Nicht vergessen habe ich die angekündigte große Advents-Verlosung, die ich zwischendurch auch schon vorbereite. Also weiter hier reinschauen!

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Fr

08

Nov

2013

Probenähen Kuschelfäustlinge

Vor knapp 3 Wochen habe ich bei "my kid wears" ein Foto von selbstgenähten Handschuhen gesehen. Bea, die diese Handschueh genäht hat, hat zufällig gerade probenäherinnen für das eBook gesucht, das sie ab heute gratis auf ihrer Seite Vavilua zur Verfügung stellt. Auch eine ausführliche, bebilderte Nähanleitung ist dabei, so dass auch Nähanfängerinnen sofort loslegen können und sich ihre eigenen Kuschelfäustlinge nähen.

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Mi

06

Nov

2013

Familienzusammenführung

Herr und Frau Eule sind uns ins Haus geflattert, um nach den lieben Kleinen zu sehen. 

Jetzt muss ich mir aber wirklich schnell ein neues Projekt suchen, bevor dieses hier noch mehr Suchtpotenzial entwickelt.

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Di

05

Nov

2013

Shirt mit Guckloch nähen

Heute gibts von mir eine Anleitung, wie man ein Guckloch näht. 

Dazu gekommen bin ich, als ich den Kleiderschrank der Jungs ausmistet habe und mir zwei Sachen in die Hände fielen, die so nicht mehr unbedingt tragbar waren. Das Löwen-T-Shirt war auch dem kleinen Mann inzwischen zu klein, das Langarmshirt passte zwar noch, hatte auf der Brust aber einen hartnäckigen Fleck.

 

Jetzt ist es so, dass ich nur ungern Sachen wegwerfe. Passt insofern, als dass ich auch nicht gern neue kaufe. Die Kleidung der Jungs nähe ich entweder selbst oder kaufe sie second hand, bis auf ein paar Ausnahmen (Schuhe und Unterwäsche gibts natürlich neu ;) Wenn es in Bangladesh Leute gibt, die 16 Stunden am Tag nähen, damit wir Shirts für fünf Euro kaufen können, dann kann ich das vor mir selbst besser rechtfertigen, wenn dieses Shirt möglichst lange und sinnvoll genutzt wird. 

Also war klar, dass aus diesen beiden Teilen ein Upcycling-Projekt wird.

Hier sind also die beiden Ausgangs-Shirts, aus denen jetzt jeweils ein kreisrundes Loch ausgeschnitten wird. Das Loch im Langarmshirt - das später das Guckloch wird, das Fensterloch sozusagen - sollte mindestens im Durchmesser 4 cm kleiner sein, als der runde Stoffteil, der dann eingesetzt wird. 

 

Als Kreisschablone nehme ich Topfdeckel aus Glas, die haben gleich die richtige Größe und haben den Vorteil, dass ich sehen kann, ob das Motiv auch mittig im Ausschnitt sitzt. 

 

Wer nach dieser Methode kleine Peekaboos näht, der kann Trinkgläser verwenden.

Auf dem dunklen Stoff habe ich mit einem weißen Buntstift meine Schnittlinie vorgezeichnet. Im Blitzlicht sieht man jetzt auch Fleck, der gleich mit entfernt wird :)

 

Entlang der Linie nun entweder mit einer Schere oder - effektiver - mit einem Rollschneider ausschneiden. Der Rollschneider ist bei mir das Arbeitsgerät, von dem ich jetzt nicht mehr weiß, wie ich je ohne ihn zurecht gekommen bin.

 

Nicht vergessen ein Schneideunterlage ins Shirt zu schieben, damit nicht Vorder- und Rückseite mitzerschnibbelt werden. Die hier sind übrigens super für sowas.

Mit einer Schere das "Fensterloch" umlaufend einschneiden, ca. 1 cm weit und auch mit einem Abstand von ungefähr einem Zentimeter.

 

Diese Einschnitt sind dafür gedacht, dass man den Rand sauber, ohne Falten, nach innen schlagen kann. So entsteht eine saubere Kanet am Guckloch. Bei Jersey ist das nicht unbedingt nötig, denn er franst nicht aus. Der Rand rollt sich dann nur ein bißchen mit dem Fadenlauf, das kann man auch gut stehen lassen.

 

Wichtig ist dieser Schritt jedoch, wenn man ein Guckloch in stark fransende Stoffe schneidet, wie zum Beispiel Jeans.

Das Langarmshirt auf links ziehen und den eingeschnittenen Rand nach aussen (also nach hinten) bügeln.

Sorry für das unscharfe Bild, ohne Blitz kann man aber besser erkennen, wie es hinterher aussehen soll.

 

Die umgebügelte Kante einmal rundherum mit einem einfachen Gradstich festnähen. Ich hab dazu ein kontrastfarbiges Garn genommen, ein helles Blau wie auf dem Löwenshirt.

Aus dem alten T-shirt wird (auch mit Glasdeckel) das einzusetzende Motiv ausgeschnitten. Wie schon erwähnt, sollte der Durchmesser dieses Kreises mindestens vier Zentimeter mehr haben. Der Durchmesser des Fensterlochs hat sich schließlich durchs Umbügeln schon um mindestens zwei Zentimeter vergrößert und ein bißchen Überlappungsfläche sollte ja auch noch da sein.

 

Dicht am Rand klebe ich Stylefix einmal rundherum, um die Teile vor dem Nähen rutschfest miteinander zu verbinden. Das geht sicher auch mit Stecknadeln, aber das wäre echt mühsam.

Nun wird nur noch das Bild aufs Guckloch genäht. Wer es ganz sauber haben möchte, der muss das Shirt wieder auf rechts wenden, die Garnfarbe an das Ausgangsshirt (also ans Fensterloch) anpassen und einmal vorsichtig und knappkantig absteppen.

 

Das Wenden war mir persönlich aber zu heikel, damit sich das Stylefix nicht wieder löst. Und sauber und ordentlich wollte ich´s eh nicht :) Ich bin mit dem Kontrastgarn gleich drei Runden um den Ausschnitt gefahren, so fällt es überhaupt nicht auf, dass die Naht nicht  paralell zum Ausschnitt läuft. Es sieht eher gewollt lässig aus.

 

Geht natürlich auch auf Taschen, Hosen, Jacken.... ach, da fällt euch schon was ein.

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Di

29

Okt

2013

Schuhuuuuu!

Verschwörerische Blicke schweifen durch den Raum, dann sind sie sich einig: Die Heule-Eulen bleiben hier. Gestern genäht, frei nach den Fotos auf dem schönen Blog von revoluzzza, die wundervolle Fantasiegeschöpfe entwirft. Dort kann man auch ein Schnittmuster für solche Tierchen erstehen.

Eine orangene Paspel trennt den Kopf vom Körper, die Pupillen sind mit einem T-Shirtmarker aufgemalt und zum Fixieren heiß gebügelt. Die schönen Hochkant-Labels sind von Dortex, dazu demnächst mehr.


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mambapferd ist

von der guten Seite, nerdy, Turnschuhträgerin, Mama von zwei Jungs, stiller Beobachter, viel zu häufig Gutmensch, eine gute Köchin, kreativ, für gemeinsames Schweigen zu haben, gerne am Meer, dickköpfig, verheiratet, in der Lage Ruhe ausstrahlen zu können, Nutella-mit-Käse-Esser, manchmal schwer von Begriff, ein überschaubares Risiko für den Straßenverkehr, leicht zu begeistern, schockiert wie alt ich schon bin.

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